Wiener Rentenmarkt im Späthandel kaum bewegt

Der Wiener Rentenmarkt hat am Freitagnachmittag weiterhin wenig Veränderung gezeigt. Auch US-Konjunkturdaten konnten keine nennenswerten Impulse liefern, hieß es aus dem Handel.

Der US-Haushaltsstreit hat den amerikanischen Verbrauchern die Stimmung verdorben. Das Barometer für das Konsumentenvertrauen sank im Oktober nach endgültigen Berechnungen um 4,3 auf 73,2 Punkte, wie Thomson Reuters und die Universität Michigan mitteilten. Das ist der niedrigste Wert seit Dezember 2012.

Die Neuaufträge für langlebige Güter sind hingegen in den USA im September wegen gestiegener Transport-Bestellungen stärker als erwartet geklettert. Das Bestellvolumen habe insgesamt um 3,7 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das Handelsministerium mit. Volkswirte hatten nur mit einem Plus um 2,3 Prozent gerechnet. Außerdem sind die Aufträge im Vormonat mit 0,2 Prozent etwas stärker gestiegen als zunächst ermittelt (plus 0,1 Prozent).

Schon am Vormittag drückte der schwache ifo-Geschäftsklimaindex auf die Aktienmärkte. Die heimischen Staatsanleihen wurden davon aber kaum bewegt.

Um 17.00 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Dezember-Termin, mit 141,06 um 19 Basispunkte über dem Schluss-Stand vom Vortag (140,87). Heute früh notierte der Rentenfuture mit 140,90.