Wiener Rentenmarkt im Späthandel schwächer

Der Wiener Rentenmarkt hat am Dienstagnachmittag mit schwächerer Tendenz notiert. Bundesanleihen aller beobachteter Laufzeitbereiche mussten leichte Kursverluste hinnehmen.

Während am heutigen Handelstag besonders Gewinnmitnahmen nach den zuletzt erzielten Kursgewinnen auf dem Anleihenmarkt lasteten, rückt bereits vermehrt die EZB-Ratssitzung am Donnerstag in den Fokus. Als Ergebnis der Ratssitzung wird zwar keine Zinssenkung erwartet, jedoch könnte sich die Europäische Zentralbank alle Optionen offen halten und somit Spekulationen über eine mögliche Lockerung der Geldpolitik schüren, hieß es von den Experten der Helaba.

Konjunkturdaten hatten wenig Einfluss auf das Handelsgeschehen des Tages. Am Nachmittag hellte sich der ISM-Index des Dienstleistungssektors in den USA überraschend auf.

Gegen 16.15 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Dezember-Termin, mit 141,23 um 66 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (141,89). Heute Mittag notierte der Rentenfuture mit 141,53. Das Tageshoch lag bisher bei 141,97, das Tagestief bei 141,19, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 78 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 554.306 Dezember-Kontrakte gehandelt.

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Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 2,89 (zuletzt: 2,86) Prozent, die der zehnjährigen Benchmark-Anleihe bei 1,91 (1,85) Prozent, jene der fünfjährigen bei 0,52 (0,47) Prozent und die Rendite der zweijährigen Emission betrug 0,07 (0,05) Prozent.