Wifo wird Wachstumsprognose für 2012 nach unten revidieren

Das österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo wird seine Prognose für die heimische Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2012 leicht nach unten revidieren. Das hat Wifo-Chef Karl Aiginger am Mittwoch in Alpbach gegenüber der APA angekündigt.

Für 2011 - wo das Wifo weiter 3 Prozent BIP-Wachstum erwartet - bestehe kein Änderungsbedarf, "das ist mit dem starken ersten Halbjahr gelaufen", sagte Aiginger. Für 2012 hatte das Wifo bisher 1,8 Prozent Wachstum prognostiziert. Hier sind nun Konsequenzen aus dem neuen Umfeld zu erwarten.

Die nächste Prognose der österreichischen Wirtschaftsforscher steht Ende September an. Details werden in den Wochen dahin entschieden. "Der Aufschwung der europäischen Wirtschaft ist im Abbrechen", so Aiginger. Das bedeute wohl einige Quartale um die Null Prozent für Europa. Österreich hilft da allerdings weiter der so genannte "Österreich-Bonus", üblicherweise 0,2 bis 0,5 Prozentpunkte, der heuer sogar stärker denn je sei.