Zumtobel rutschte im dritten Quartal ins Minus

Der börsenotierte Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel hat durchwachsene Monate hinter sich, vor allem das Komponentengeschäft schwächelt weiterhin. In den ersten drei Quartalen 2011/12 (bis Jänner 2012) ist der Gewinn um 64,1 Prozent auf 18,9 Mio. Euro eingebrochen. Für das Gesamtjahr schraubt das Management seine Erwartungen zurück.

In den ersten neun Monaten legte der Umsatz der Gruppe um 6,1% auf 964,2 Mio. Euro zu. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) schrumpfte dagegen auf 34,1 Mio. nach 64,4 Mio. Euro. Zurückzuführen sei dies großteils auf die geplanten "Wachstumsinvestitionen", vor allem den Aufbau der Vertriebsstrukturen, sowie die Belastungen aus dem Technologiewandel. Nach Segmenten betrachtet war die Entwicklung gegenläufig: Während das Leuchtengeschäft um 10,3% wuchs, entwickelte sich das Geschäft mit Betriebs- und Steuergeräten sowie LED-Komponenten "enttäuschend". Hier sank der Umsatz in neun Monaten um 3,2% auf 310,9 Mio. Euro.

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