Paxlovid

Coronavirus

Corona-Welle: Jetzt geht auch noch Medikament für Risikopatienten aus

Teilen

In vielen Apotheken ist Paxlovid nicht mehr zu erhalten. Die Packungen sind abgelaufen. Zur Zeit wird nichts nachbestellt.

Dass es immer mehr Corona-Infektionen gibt, zeigen nicht nur Abwasser und Krankenstände, sondern auch die Erkrankungsraten auch bei älteren Menschen.

Immer mehr besorgte Angehörige und Ärzte von Risiko-Patienten melden sich besorgt bei oe24. In vielen Apotheken im Land sei Paxlovid nicht mehr erhältlich. Also jenes Medikament, dass Risikopatienten im Fall einer COVID-Erkrankung möglichst rasch einnehmen sollen.

Vertrag ausgelaufen – keine Nachbestellungen derzeit

Ebenso heikel: Der Vertrag zwischen Gesundheitsministerium für die Beschaffung von Paxlovid – es ist für Patienten gratis – läuft aus. Künftig soll es die Gesundheitskasse beschaffen. Weitere Bestellungen sind derzeit nicht vorgesehen.

Der Knackpunkt dürfte die Kostenfrage sein, also, ob das Gesundheitsministerium die Kosten weiter übernehme. Ein Insider geht davon aus, dass dies der Fall sein wird.

Mehrere Ärzte aus mehreren Bundesländern berichten, dass sie mehrere Apotheken vergebens wegen Paxlovid angerufen habe. Wenn überhaupt hätten diese meist nur ein bis zwei Packungen.

50.000 Paxlovid Packungen – fast alle abgelaufen

Eine oe24-Recherche ergibt, dass es insgesamt eigentlich noch 50.000 Paxlovid-Packungen in Österreich geben müsste.

Die meisten Packungen des antiviralen Medikaments, das Hospitalisierungen verhindern sollen, sind übrigens bereits abgelaufen. Hier hat die Sozialversicherung aber die Gültigkeitsdauer bis Jänner verlängert, was laut Experten unbedenklich sei.

Was kommendes Jahr sein wird und wie rasch nachbestellt werde, ist offensichtlich noch offen.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten
OE24 Logo