Morgen fällt die Entscheidung
Die geheimen Lockdown-Pläne
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Wien. Es brennt. Und das Feuer in Oberösterreich und Salzburg ist nicht mehr löschbar ohne strengen Lockdown. Das haben die meisten führenden Experten bereits Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein gesagt. Diese versuchen nun Bundeskanzler Alexander Schallenberg und seinen Parteichef Sebastian Kurz sowie die Bundesländer zu überzeugen, dass auch in den übrigen Bundesländern der „Lockdown“ für Ungeimpfte nicht reiche. Am Freitag findet ein Gipfel zwischen Ländern, Kanzler und Mückstein statt. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig hat einen Lockdown für alle „nicht ausgeschlossen“.
Regionale Bremse: Selektion in OÖ und Salzburg
Sofortiger Shutdown: Sollten die Landeshauptleute – Salzburgs LH Haslauer wehrt sich – nicht von sich aus bis Freitag in diesen Bundesländern alles runterfahren, wird Mückstein versuchen, hier noch einmal den Ernst der Lage zu erklären. Die Spitäler haben bereits TriageWarnung – also die Selektion, wer noch eine Behandlung kriegt und wer nicht – ausgegeben.
Ausgangssperren: Ganz Ö mit schärferen Regeln
Notbremse: In (fast) ganz Österreich eskaliert aber die Lage. Dass gestern über 14.400 Neuinfektionen registriert wurden, zeigt, dass die 2GPflicht nicht ausreichend wirkt (siehe rechts). Mückstein und die Experten sagen, dass man die Kontakte zumindest um 30 Prozent reduzieren müsse. Dafür schlagen sie – wie berichtet – eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für alle für drei Wochen in ganz Österreich sowie verpflichtendes Homeoffice vor. Das lehnte die ÖVP zuletzt ab. Aber: Die Touristiker sprechen sich nun sogar für einen „harten vierwöchigen Lockdown“ aus. Das wird die ÖVP unter Zugzwang bringen.
Vollbremsung: Republik als Desasterzone
Notbremse: Die Experten und Mückstein warnen, dass, falls nicht echte Kontaktreduktionen kämen, Österreich in zwei Wochen eine Desasterzone werden könnte. Dann bliebe Österreichs Regierung nur noch ein landesweiter Lockdown über oder sie nehme den Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Kauf.
Corona: Lockdown-Verhandlungen am Freitag
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