Doksozil und Mikl-Leitner

Verschärfungen in Ost-Regionen

Gipfel der Entscheidung: Krisen-Gespräche mit Mikl, Ludwig und Doskozil

Kurz und Anschober wollen Ludwig, Mikl und Doskozil von Verschärfungen überzeugen. 

Wien. Der sogenannte Corona-Ostgipfel findet heute, Dienstagabend, um 19.30 Uhr im Gesundheitsministerium statt. Neben Minister Rudolf Anschober (Grüne) werden daran die drei Landeshauptleute Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Hans Peter Doskozil und Michael Ludwig (beide SPÖ) daran teilnehmen.

Er werde den Gipfel nicht ohne Verschärfungen für Wien, Niederösterreich und das Burgenland beenden, sagte gestern Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Die Experten hatten in der Sitzung den drei Ländern dringend geraten, eine „Homeofficepflicht“ und erweitertes FFP2-Maskentragen in allen geschlossenen Räumen einzuführen. Zudem sprachen sie sich dafür aus, in diesen drei Bundesländern nach Ostern auf E-Learning in Schulen zu wechseln.

Streit um Schanigärten

Das wollten auch Kanzler Sebastian Kurz und Anschober. Genau das wurde aber von Johanna Mikl-Leitner, Michael Ludwig und Hans Peter Doskozil abgelehnt. Diese wollten vielmehr die Schanigärten öffnen, da sich „Menschen ohnehin treffen würden“. Die Sitzung wurde unterbrochen und Kurz und Anschober redeten separat mit den drei Länderchefs.

Ost-Gipfel. Die einzige Einigung, die man erzielte: Es wird heute eine erneute Sitzung geben, in der man über mögliche Verschärfungen reden will. Ausgebaut sollen jedenfalls die Tests werden. In Schulen sollen alle als K1 gelten und bei einem positiven Fall „abgesondert“ werden. Indes erinnerten Kurz und Anschober die drei Länder, dass ihre Intensivstationen voll seien. 



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