Asus Taichi: Genialer Ultrabook-Tablet-Hybrid

Dual-Screen-Gerät

Asus Taichi: Genialer Ultrabook-Tablet-Hybrid

Mobiler Rechner setzt gleich auf zwei große FullHD-Bildschirme.

Asus hat kurz vor dem Start der IT-Messe Computex (Taipeh) einen mobilen Rechner vorgestellt, der es wirklich in sich hat. Ähnlich wie bei Intels Prototyp "Cove Point" versucht der Hersteller dabei die beiden Boom-Segmente Ultrabooks und Tablets miteinander zu kreuzen. Der Ansatz ist aber ein völlig anderer.

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Asus Taichi: Genialer Ultrabook-Tablet-Hybrid
× Asus Taichi: Genialer Ultrabook-Tablet-Hybrid

Beim Taichi sind in Innen- und Außenseite des Deckels Displays integriert.

Zwei Displays
Wenn der Nutzer das Taichi aufklappt, sieht es aus wie ein modernes Ultrabook. Im Deckel steckt aber neben dem Frontdisplay ein weiterer Clou. In die Rückseite ist nämlich ebenfalls ein Touchscreen integriert, der das Gerät im Nu in einen Tablet-PC verwandelt. Beide Displays vertrauen auf die IPS-Technologie und bieten eine FullHD-Auflösung (1080p). Der äußere Monitor arbeitet völlig unabhängig vom inneren und ist zudem Multitouch-fähig.

Als Prozessoren kommt die aktuelle Generation von Intels Core i-Chips zum Einsatz. Darüber hinaus sind auch WLAN und eine SSD-Festplatte mit an Bord. Nähere Details über die Ausstattung hat Asus noch nicht verraten. Deshalb ist auch unklar, ob es das Gerät auch ein einer 3G-/UMTS- oder 4G-/LTE-Version geben wird.

Zwei Größen und Windows 8
Laut Asus wird das Hybrid-Modell in zwei Varianten in den Handel kommen. Einmal mit 11,6 Zoll und alternativ mit 13,3 Zoll. Als Betriebssystem ist Microsofts Windows 8 vorinstalliert.

Diashow: Fotos von den Technik-Trends 2012

2012 kommen die ersten Smartphones mit superschnellen Quad-Core-Prozessoren mit einer Taktrate von bis zu 1,5 GHz in den Handel. Die Displays werden noch schärfer und bessere Akkus versprechen eine längere Laufzeit. Highlights sind das iPhone 5, das HTC One X, das LG 4X HD sowie das Galaxy S3 (im Bild).

Bei den boomenden Tablet-Computern sieht die Lage nicht viel anders aus. Auch hier kommen 2012 Geräte mit noch schnelleren Prozessoren und verbesserten Displays auf den Markt. Außerdem werden die Touch-Computer dank einer stärkeren Vernetzung (siehe weiter unten) noch vielseitiger.

2012 trumpft die Nintendo dann mit der völlig neuen Wii U auf. Sie soll der PS3 und der Xbox 360 Kunden abjagen. Sony bringt am 12. Februar seine mobile Highend-Konsole Playstation Vita auf den Markt. Sie kann zwar keine dreidimensionalen Inhalte darstellen, liefert dafür aber eine bahnbrechende Grafik und eine völlig neue Steuerung.

Bei den Betriebssystemen steht 2012 ganz im Zeichen von Microsoft. Denn im kommenden Jahr bringt der Software-Riese Windows 8 auf den Markt. Der Windows 7-Nachfolger wurde komplett neu entwickelt und ist auch für den Einsatz auf Tablet-Computern vorbereitet.

Hier wird sich in diesem Jahr der 3D-Standard durchsetzen. Neue Geräte werden diese Technik von Haus aus integriert haben. Die Kunden können dann selbst entscheiden, ob sie sie verwenden wollen, oder eben nicht.

Die sogenannten Smart-TVs ermöglichen es den Nutzern über Apps oder spezielle Browser direkt im Internet zu surfen. Da die Techniken immer weiter verbreitet werden, dürften auch die Preise noch einmal deutlich fallen. Vor allem aktuelle 3D- und Smart-TVs dürften deutlich billiger werden.

Bei den mobilen Rechnern heißt die Devise "dünn, leicht, schnell und stark". All diese Ansprüche erfüllen die neuen Ultrabooks problemlos. Sie setzen auf SSD-Festplatten, schnelle Chips, gute Grafik und eine lange Laufleistung.

Nicht weniger als eine Revolution der Fotografie hat das amerikanische Start-Up Lytro im Sinn, das seine Kameras im Frühjahr auf den Markt bringen will. Dank ausgefeilter Linsen-Technik soll man erst knipsen und dann auf bestimmte Bereiche scharfstellen können. Polaroid legte unterdessen die klassische Sofortbildkamera als digitale Version neu auf.

Darüber hinaus wird das Jahr 2012 auch im Zeichen der Vernetzung stehen. Heimnetzwerke dürften dank vereinfachter Technik, günstigeren Preisen und einer größeren Auswahl an Geräten den Durchbruch schaffen.

Schon 2011 brachten sich die Anbieter mobiler Bezahlsysteme in Position - 2012 soll der Vorstoß in den Alltag kommen. Als wichtigste Voraussetzung gilt, dass mehr Smartphones einen Chip für die Funktechnik NFC (Near Field Communication) bekommen, mit der die meisten Bezahlsysteme der rivalisierenden Dienstleister laufen.



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