Weiterer Megaupload-Angeklagter freigelassen

Gegen Kaution

Weiterer Megaupload-Angeklagter freigelassen

40-jähriger Deutscher darf Haus eines Mitangeklagten in Auckland nicht verlassen.

Knapp vier Wochen nach seiner Festnahme beim Schlag gegen die Internet-Plattform Megaupload ist ein 40-jähriger Deutscher laut Medienberichten in Neuseeland gegen Zahlung einer Kaution freigelassen worden. Er erhielt die Auflage, sich ausschließlich im Haus eines mitangeklagten Niederländers in Auckland aufzuhalten. Die gleichen Bedingungen gelten für einen weiteren Deutschen, dem bereits Ende Jänner die Freilassung auf Kaution gewährt wurde .

Kim Schmitz bleibt in Haft
Die US-Justiz wirft ihnen ebenso wie dem aus Deutschland stammenden Megaupload-Gründer Kim Dotcom, früher als Kim Schmitz bekannt, Verstöße gegen das Urheberrecht und Geldwäsche vor. Die USA betreiben ihre Auslieferung. Zwei Kautionsanträge von Dotcom wurden, wie berichtet, abgelehnt .

Die Megauplaod-Villa wurde mittlerweile beschlagnahmt

Diashow: Das ist die Megaupload-Luxus-Villa

Aktuelle Bilder und Informationen zeigen, in welchem Reichtum die Betreiber und vor allem der Gründer von "Megaupload" und "Megamovie", Kim Schmitz, lebten.

Sie residierten in einer 30 Millionen Dollar teuren Luxus-Villa, die sich sehen lassen kann.

Das riesige Anwesen stand in Neuseeland (dort war auch der Firmensitz registriert),....

....besteht aus mehreren Gebäuden mit zahlreichen Schlaf-, Bade,- Esszimmern und Küchen.

Auch sonst mangelte es an nichts. So beschlagnahmte die Polizei in Neuseeland nach der spektakulären Festnahme Gegenstände im Wert von mehreren Millionen Dollar, Luxus-Autos wie etwa einen Rolls-Royce, ...

....mehrere Mercedes mit protzigen Wunschkennzeichen wie "Police" oder "Mafia" sowie umgerechnet acht Millionen Dollar von den Beschuldigten.

Mastermind Kim Schmitz (alias Kom Dotcom) nannte die Villa in Anspielung auf die des Playboy-Gründers "dotcom Mansion".

Schriftzüge zeigten Besuchern, wo sie sich befinden.

Kim Schmitz hat sich vor einem Gericht für unschuldig erklärt. Er beantragte am Montag in Auckland deshalb eine Freilassung auf Kaution.

Die Staatsanwaltschaft hält jedoch die Fluchtgefahr für sehr hoch, da Schmitz Zugang zu viel Geld, Transportmöglichkeiten sowie mehreren Identitäten habe und außerdem schon mehrfach vor der Justiz geflohen sei.

Bei der Polizei war vom ganzen Luxus nichts zu sehen.

Tauschbörse
Megaupload ist eine inzwischen gesperrte Internet-Plattform zum Hochladen von Dateien aller Art, die dann über einen einfachen Link heruntergeladen werden können. Inhaber von Urheberrechten seien auf diese Weise um mehr als 500 Millionen Dollar geschädigt worden, erklärt die Justiz in den USA. Dotcom und die weiteren Betreiber sollen mehr als 175 Millionen Dollar an der illegalen Verbreitung der urheberrechtlich geschützten Inhalte verdient haben. Megaupload macht geltend, dass lediglich eine technische Plattform für die Daten bereitgestellt worden sei und dass diese überwiegend für legale Zwecke genutzt worden sei.

Kim Dotcom genoss seinen Reichtum

Diashow: Neue Fotos aus dem Leben von Kim-Schmitz

Da staunte selbst Schmitz nicht schlecht, als auf einer Party plötzlich Bruce Willis vor ihm stand.

So zeigte sich der Millionär am liebsten: Hier war eindeutig Klotzen statt Kleckern angesagt.

Pose vor eine Luxuslimousine und einem Privat-Heli.

Im Hintergrund des Traumstrands ist die große Yacht zu sehen, auf der Schmitz seinen Urlaub verbrachte.

"Mr. Dotcom" zwischen überdimensionalen Handschellen am Strand. Nun klickten die echten.

Hier ging es mit dem Beiboot von einer Yacht an den Strand.

Am meisten Kohle gab der Lebemann jedoch für seine Luxusautos aus. Hier sieht man einen kleinen Teil des Fuhrparks in der eigenen Tiefgarage.

Im Privatjet lässt es sich angehnem reisen. Häufig hatte...

...er dabei schöne Frauen an seiner Seite. Diese teilten...

...auch gerne den Whirlpool mit ihm.

Nun wurde Kim Schmitz in Auckland verhaftet. Eine Freilassung gegen Kaution wurde wegen Fluchtgefahr abgelehnt.

Ein Auszug aus dem Fuhrpark

Diashow: Fotos von den Luxusautos von Kim Schmitz

Dieses Rolls Royce Phantom Drophead Coupé kostet fast eine halbe Million Euro.

Eine lange AMG-Version der Mercedes G-Klasse ist auch nicht unter 150.000 Euro zu haben.

Noch teurer ist dieser limitierte CLK AMG DTM, von dem nur wenige Stück gebaut wurden.

Hier hängt ein AMG-Modell der aktuellen E-Klasse am Haken. Das Auo leistet fast 550 PS.

Für diesen rosaroten Cadillac aus dem Jahre 1959 dürften Liebhaber ebenfalls einen hohen Preis zahlen.

Hier rollen eine S-Klasse AMG, ein neuer GL und eine G-Klasse vom Hof.

Oben: zwei AMG-Modelle des CL (Stückpreis über 200.000 Euro); unten: ein ML 63 AMG und ein Mini Clubman.

Hier das Ganze noch einmal von hinten.

Schmitz hatte auch ein Faible für auffällige Wunschkennzeichen. "Mafia" war wohl ziemlich passend, wie sich nun herausstellte.

"Wanted" steht für gesucht und sollte nun gegen "gefunden" ausgetauscht werden.

Der Internet-Millionär litt offenbar etwas an Größenwahn, denn ein "Gott" war er gewiss nicht.




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