Ordensspitälern fürchten Engpässe bei Finanzierung
"Von 1999 bis 2008 haben die Ordensspitäler mehr als eine Milliarde Euro in ihre Häuser investiert. Davon mussten sie aber rund 150 Millionen Euro aus der eigenen Tasche aufbringen", so Pater Gregotsch. "Dies kann auf Dauer nicht durchgehalten werden, da die Orden auf ihre Reserven und andere Einnahmen zurückgreifen müssen. Sie erhalten auch keinen Cent aus den Kirchenbeiträgen."
Gregotsch hofft zudem, dass spätestens mit der nächsten Vereinbarung zwischen Bund und Ländern die langjährige Bitte der Ordensspitäler um Gleichbehandlung der Leistungen mit jenen der öffentlich-rechtlichen Spitäler "erhört" werde. "Denn langfristig geht es um den Bestand eines wesentlichen, sehr effizienten Teils des österreichischen Gesundheitswesens."
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden