Rossini „La Cenerentola“

Oper

Im „Rossini-Fieber“

Heute hat an der Wiener Staatsoper Rossinis „La Cenerentola“ Premiere.

Rossinis Aschenbrödel-Oper La Cenerentola zählt, zusammen mit Il barbiere di Siviglia, zu den beliebtesten Belcanto-Stücken. Der populäre Meister aus Pesaro, der mit 37 seine letzte Oper schrieb und sich in den verbleibenden 39 Jahren vorwiegend dem Kochen und Essen widmete, besuchte 1822 als 30-Jähriger den tauben Musik-Giganten Beethoven in Wien, dirigierte seine Cenerentola im Kärntnertortheater und versetzte die kaiserliche Hauptstadt in ein Rossini-Fieber.

Baltsa-Partie
An der Staatsoper hat heute seine buffoneske Märchenoper unter der Leitung des spanischen Rossini-Spezialisten Jesús López Cobos Premiere; Regisseur Sven-Eric Bechtolf siedelt die Geschichte in den spießigen 1950er-Jahren an. In der koloraturgespickten Titelpartie der Angelina, die zuletzt im Haus am Ring 1984 von Agnes Baltsa gesungen wurde, ist die süße 26-jährige Irin Tara Erraught zu erleben.

(eha)

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