Passagier: "Küblböck randalierte, schrie und führte Selbstgespräche"

Sebastian war in Kabine neben Küblböck

Passagier: "Küblböck randalierte, schrie und führte Selbstgespräche"

Passagier Sebastian Kühner (45) sprach mit 'Bild' wie er den deutschen DSDS-Star erlebte. 

Drama um DSDS-Star. Am 9. September ging Daniel Küblböck über Bord, seither fehlt von ihm jede Spur. Passagier Sebastian Kühner (45) und seine Mutter Evelyn (73) lebten auf dem Aida-Kreuzfahrtschiff sieben Tage lang neben dem DSDS-Star. Jetzt sprachen sie mit "Bild" über ihre Erlebnisse mit Küblböck.

"Wir trafen ihn gleich bei der Ausfahrt auf dem Balkon. Unsere Kajüten waren sogar durch eine Tür verbunden, die aber verriegelt war. Meine Mutter und ich kannten Küblböck nicht, er stellte sich als Dana vor, legte viel Wert darauf, dass er als Frau wahrgenommen wird", so Sebastian Kühner. 

Er führte Selbstgespräche

"Küblböck sang in seiner Kabine, stieß spitze Schreie aus, führte Selbstgespräche mit weiblicher und männlicher Stimme. Meine Mutter sprach er mit ‚Hallo Mutti’ an. Etwas überdreht, aber noch in Ordnung."

Am Abend des 4. Septembers wurde es laut Kühner jedoch extremer. "Küblböck randalierte in seiner Kajüte, schrie, trat immer wieder gegen die Verbindungstür", erzählt der Trainer und Buchautor. "Wir machten uns Sorgen, verständigten die Crew. Es dauerte rund 20 Minuten, bis jemand auftauchte."

Kühner sagt, es hätten sich bereits mehrere Gäste beschwert, doch die Aida-Crew versuchte den Fall kleinzureden.