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"Ich habe nichts falsch gemacht!"

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Im ersten Interview seit Beginn des Rosenkrieges mit Paul McCartney versucht das Ex-Model die Image-Korrektur.

Dieser Rosenkrieg lässt niemanden kalt: Nach vier gemeinsamen Jahren trennten sich Ex-Beatle Paul McCartney (64) und Heather Mills (38) im Mai. Seitdem tobt ein erbitterter, öffentlicher Kampf um Millionen. Erst beschuldigte Ex-Model Mills den Popstar, sie und seine Ex-Frau Linda tätlich angegriffen zu haben. McCartneys Tochter Stella nannte Mills in Folge eine „Goldgräberin“, dann tauchten Porno-Fotos und Prostitutionsgerüchte über Mills auf.

Nun holte Heather Mills in der US-Show „Extra“ zum Gegenschlag aus: In ihrem ersten Exklusiv-Interview versuchte sie Dienstagabend, ihr lädiertes Image aufzubessern und erzählte ihre Seite der Geschichte: „Ich bin keine Goldgräberin, ich bin ein guter Mensch.“

Blind vor Liebe
Der knallharte Rosenkrieg und Sorgerechtsstreit mit McCartney um die gemeinsame Tochter Beatrice (3) haben Spuren hinterlassen: „Lieber lasse ich mir alle Gliedmaßen abhacken, als diese Trennung noch einmal durchzumachen“, so Mills, die 1993 bei einem Unfall ein Bein verlor, im Interview. Denn: „Wenn man ein Glied verliert, bekommt man ein Neues und es gibt Licht am Ende des Tunnels.“ Nichts sei schlimmer, als „nur für die Tatsache, dass man sich in eine Ikone verliebt hat, verunglimpft zu werden“, klagt Heather Mills.

Das Ex-Model bestreitet vehement jeden Vorwurf, McCartney nur aus Habgier geheiratet zu haben: „Ich habe mich aus den richtigen Gründen verliebt – bedingungslos. Ich war Hals über Kopf verliebt, blind und total verrückt vor Liebe.“ Aber die Ehe hätte „einfach nicht funktioniert.“

Permanente Belagerung
Schuld am Scheitern der Beziehung sei die ständige Einmischung der Medien in das Privatleben des Paars gewesen. Um Geld sei es ihr nie gegangen: „85 Prozent meines Einkommens gehen an Wohltätigkeitsorganisationen. Wenn ich ein Goldgräberin wäre, hätte ich Millionen auf meinem Konto.“

Seit der Trennung von McCartney ist die Belagerung durch Paparazzi noch unerträglicher geworden: „Jeden Morgen wache ich auf und kann nicht rausgehen, weil sechs oder sieben Fotografen vor der Tür stehen.“ Tochter Beatrice muss sogar heimlich das Haus verlassen. „Es ist sehr, sehr schlimm für sie“, so die besorgte Mutter.

Tochter steht an erster Stelle
Das Wohlbefinden der Dreijährigen sei der Grund, warum sich Mills zuvor nicht in der Öffentlichkeit zu Wort gemeldet habe. „Meine Tochter steht an oberster Stelle. Ich bin eine gute Mutter!“ Deswegen sei im Moment auch kein Platz für eine neue Liebe. Die Gerüchte um eine Affäre mit Fitnesstrainer Ben Amigoni, seien „frei erfunden“, so McCartneys Noch-Frau. Die 38-Jährige schließt sogar aus, jemals wieder zu heiraten: „Ich möchte nie wieder so etwas durchmachen. Eine Scheidung ist niederschmetternd.“

Berechnung?
Böse Zungen behaupten, Mills wolle mit dem Interview ihre Karriere in Schwung bringen, da sie in Kürze eine Restaurantkette für Veganer eröffnet.

Gefragt, mit welchen Gerüchten sie gerne aufräumen würde, erwidert Mills müde: „Ich kann mich nicht erinnern, es gibt so viele.“

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