Monaco bebt: Ein neues Buch des Ex-Vermögensverwalters Claude Palmero (69) erhebt schwere Vorwürfe gegen Fürst Albert II. (67). Er soll Schuld am Unglück von Fürstin Charlène (48) sein und ein Doppelleben geführt haben.
Monaco. Das Fürstentum an der Côte d’Azur kommt nicht zur Ruhe. Während Fürst Albert II. am kommenden Dienstag bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo als TV-Kommentator beim Zweierbob-Rennen im Einsatz ist, sorgt in seiner Heimat das Buch "Monaco Interdit" für Schlagzeilen. Claude Palmero, der ehemalige Buchhalter des Hofes, veröffentlicht darin brisante Details über das Eheleben der Grimaldis. Er wirft dem Fürsten vor, maßgeblich für das Unglück von Fürstin Charlène verantwortlich zu sein. Palmero beschreibt Charlène als eine Frau, die in einer fremden Welt gelandet sei und unter der "verborgenen Seite" ihres Ehemannes gelitten habe.
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Schwere Vorwürfe gegen Albert
In seinen Schilderungen zeichnet Palmero ein düsteres Bild der Ehe. Der Fürst sei ein Meister darin, Entscheidungen zu verschieben, während seine Leidenschaften vor allem dem Sport, Partys und Frauen gegolten hätten. Palmero gibt an, bereits ein Jahr nach der Hochzeit im Jahr 2011 kompromittierende Fotos einer "Dame" abgekauft zu haben, um den Fürsten zu schützen. Zudem habe er eine Junggesellenwohnung für Albert angemietet, in die sich dieser unbeobachtet zurückziehen konnte. Das offizielle Bild der glücklichen Familie vor dem Weihnachtsbaum sei laut Palmero oft nur eine geschickte Inszenierung gewesen.
Korruption und Geldwäsche-Risiko
Doch nicht nur das Privatleben steht im Fokus. Palmero, der über 20 Jahre das Vermögen der Familie verwaltete, berichtet erneut von Geldverschwendung und geheimen Offshore-Konten. Diese Enthüllungen treffen Monaco zu einem kritischen Zeitpunkt, da das Fürstentum seit August 2025 auf der Liste der EU-Kommission für Drittländer mit hohem Risiko für Geldwäsche steht. Der Ex-Vertraute, gegen den der Palast selbst Ermittlungen wegen Veruntreuung eingeleitet hat, sieht seinen Rauswurf als Racheakt. Er betont, lediglich gegen die Vorherrschaft mächtiger Immobilienmilliardäre gekämpft zu haben.
Kampf um die Ehre
Der Palast schweigt bisher zu den aktuellen Vorwürfen. Palmero hingegen gibt sich kämpferisch und will bis zum Ende um seine Ehre und einen "Rechtsstaat Monaco" streiten, so der ehemalige Buchhalter des Hofes. Für Albert II. kommen die Enthüllungen mitten im Jubiläumsjahr mit Charlène ungelegen – vor genau 20 Jahren machten sie ihre Beziehung bei den Winterspielen in Turin öffentlich. Während die Sportwelt nach Italien blickt, bleibt abzuwarten, wie das Fürstenhaus auf diesen massiven Druck reagieren wird.