Prozess gegen Jacksons Arzt

Dramatische Bilder

Prozess gegen Jacksons Arzt

Conrad Murray war Jackos Privatarzt - Ihm drohen bis zu vier Jahre Haft.

Der Prozess gegen den ehemaligen Leibarzt von Michael Jackson, Conrad Murray, geht am Mittwoch in die nächste Runde. Zum Prozessauftakt zeigte das Gericht dramatische Bilder von Tod Jacksons. oe24 berichtete te live über die Ereignisse des zweiten Prozesstages.

 

23:10: Wir beenden für heute unseren Live-Ticker vom Prozess.

23:07: Der persönliche Assistent von Jackson wird nun aus dem Zeugenstand entlassen.

23:01: Williams machte eine Videoaufnahme von Dr. Murrays Anruf, da die Polizei ihm geraten hat, Aufzeichnungen der Telefonate zu bewahren.

22:37: Michael Williams, Jacksons ehemaliger Assistent, ist wieder im Zeugenstand, das Kreuzverhör geht weiter.

22:35: Der Prozess wird nun nach der Mittagspause fortgesetzt.

21:02: Williams wird vom Gericht entlassen. Nun folgt eine längere Pause, wir melden uns rechtzeitig zurück.

20:37: Er habe Dr. Murray danach nicht mehr in Jacksons Haus gelassen, so Williams.

20:34: Dr. Murray habe Wiliams auf eine "Creme" in Michael Jacksons Zimemr hingewiesen, von der "die Welt lieber nicht erfahren solle".

20:15: Der Anruf von Dr. Murray an William, während Michael Jackson im Sterben lag, wird vor Gericht abgespielt. Murray erbat einen Rückruf, da Jackson Anzeichen einer "Fehlreaktion" zeige.

19:58: Die Beziehung von Jackson mit Dr. Murray sei sehr intensiv gewesen. Murray sollte sich auch um Jacksons Kinder kümmern.

19:50: William, der sich in erster Linie als "Fan" sieht, beschreibt seinen Arbeitsalltag für Jackson.

19:38: In der Nacht in der Jackson starb, wurde Williams von Dr. Murray angerufen.

19:36: Die Anklage ruft ihren nächsten Zeugen auf. Michael Amir Williams war zum Zeitpunkt von Jacksons Tod dessen persönlicher Assistenz.

19:31: Der Prozess wird fortgesetzt.

19:08: Jorrie wird aus dem Zeugenstand entlassen, es gibt eine kurze Unterbrechung im Gerichtssaal.

18:46: Mehrmals hat Dr. Murray Jacksons "ausgezeichneten Zustand" gegenüber Jorrie gelobt, es hätte keinen Grund zur Sorge gegeben.

18:40: Dr. Murray erklärte Jorrie gegenüber, dass Jackson sich in guter gesundheitlicher Fassung befinden würde.

18:36: Die Anklage interessiert sich momentan vor allem für die Vorbereitungen der Jackson-Tour. Jorrie erzählt bislang nicht ungewöhnliches für eine Tournee dieser Größe.

18:25: Jorrie arbeitet auch den Vertrag mit Doktor Murray aus, 150.000 Dollar wollte der Arzt im Monat verdienen.

18:22: Jorrie arbeitet als Anwältin für AEG Live, die Produktionsfirma der geplanten Jackson Tour.

18:17: Gongaware verlässt nun den Zeugenstand, als nächstes wird Kathy Jorrie als Zeugin der Anklage aufgerufen.

18:02: Über die Fähigkeiten von Doktor Murray war Gongaware nichts bekannt. Er habe sich nur bei Murray gemeldet, weil Michael Jackson auf Murray als Tourarzt bestand.

17:58: Gongaware erklärt, dass Jackson auf Murray als seinen Arzt für die Tournee bestand. Murray wollte zuerst 5 Millionen Dollar Jahresgehalt, eine Summe, die der Tourmanager nicht bezahlen wollte.

17:52: Der Konzertveranstalter Paul Gongaware (verantwortlich für die geplante "This Is It"-Tour von Jackson) ist heute der erste aufgerufene Zeuge.

17:33: Als wichtiger Beweis der Anklage gilt eine Tonbandaufnahme von Michael Jackson, die wenige Wochen vor seinem Tod entstanden ist.

17:22: Die Staatswanwaltschaft präsentierte am Dienstag dramatische Fotos vom Ableben Michael Jacksons.

Diashow: Jackson: Die Schock-Fotos der Anklage

Jackson: Die Schock-Fotos der Anklage

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    17:20: Um 17:30 Uhr (MEZ) wird der Prozess in Los Angeles fortgesetzt.

     

    Auf der nächsten Seite alle Infos zum ersten Prozesstag.

     

     

    Auftakt im Prozess gegen den Leibarzt des am 25. Juni 2009 ver­storbenen Michael Jackson (†50): Dr. Conrad Murray (58) muss sich seit Dienstag vor zwölf Geschworenen in Los Angeles wegen Totschlags verantworten.

    Diashow: Jackson: Die Schock-Fotos der Anklage

    Jackson: Die Schock-Fotos der Anklage

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      Staatsanwalt David Walgren begann dramatisch: „Jackson hat sein Leben Conrad Murray anvertraut – doch dessen grobe Fahrlässigkeit, Unterlassung dringender Hilfe und Inkompetenz kostete ihn das Leben im Alter von 50 Jahren.“

      Details fesselten den Gerichtssaal – gezeigt wurde erstmals sogar ein Foto des toten Jacko: Er liegt in ­einem Spitalsbett, ein Schlauch ist an die Nase geklebt, der Körper ist bedeckt mit einem Leintuch, Kanülen stecken in den Venen.

      Die Anklage beschuldigte Murray, dass er aus Geldgier – er kassierte 150.000 Dollar pro Monat – Jackson vor allem mit dem gefährlichen Anästhetikum „Propofol“ ruhigstellen wollte. Unfassbarer Pfusch kostete Jacko laut Anklage das Leben.

      Murray: „Er hat sich Über­dosis selbst verabreicht!“
      Insgesamt 55.000 Milliliter des Mittels bestellte Murray. Eineinhalb Monate vor dem Tod nahm er Jacksons Stimme am Handy auf: In der Audioaufzeichnung lallte Jacko nur. Walgren: „Dr. Murray wusste, was er ihm antat.“ Bei einer Konzertprobe war Jacko so schwach, dass er fröstelte. Fragen nach seinem Zustand schmettert der Leibarzt ab: „Ich bin der Doktor, ich kümmere mich um seine Gesundheit …“

      Protokolle seiner Handy-Gespräche belegen auch, wie Murray Jackson Hilfe verwehrte: Als er den leblosen Körper entdeckte, ließ er Jacko allein und rief statt der Notrufnummer 911 Jacksons Manager an. Erst der Manager ließ einen Bodyguard die Rettung rufen – 25 Minuten verstrichen.

      Anstatt Jackson wiederzubeleben, ließ Murray Beweise wie Propofol-Flaschen und Kanülen wegschaffen. Den Notärzten verschwieg er die Verabreichung des Narkosemittels.

      Murrays Anwalt Ed Chernoff kündigte wiederum Beweise an, dass sich Jackson Propofol selbst injizierte: „Er starb so plötzlich, dass er nicht einmal seine Augen schließen konnte – keine medizinischen Geräte hätten ihn retten können.