Cannes: Wirbel um österreichischen Film

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Cannes: Wirbel um österreichischen Film

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Sonst: Kontrastreiches Programm, Wettbewerb am Wochenende stärker.

Mit dem Wochenende haben die 64. Internationalen Filmfestspiele in Cannes langsam Fahrt aufgenommen. Zumindest, was den Wettbewerb betrifft, denn außerhalb der um die Goldene Palme konkurrierenden Filme befindet sich das Festival ohnehin in kaum endender Partylaune. Mit Johnny Depp und Penelope Cruz tänzelten die Piraten über den roten Teppich, die den vierten Teil der "Fluch der Karibik"-Reihe feierten. Und entlang der Croisette reihte sich am Samstag, 14.5., ein Strandfest an das nächste, teils mit lauten Bässen, teils sogar mit Feuerwerk. Da wurde es auch Zeit, dass mit dem Wochenende auch die Wettbewerbsfilme ein bisschen mehr von sich reden machten - darunter auch der kontroversielle österreichische Beitrag "Michael" von Markus Schleinzer.

Stars in Cannes: Filmfestspiele mit Jolie, Pitt, De Niro, Thurman, Depp, Cruz

Jodie Foster und Mel Gibson bei der Premiere von "The Beaver", ihren neuen Film.

Mel ganz cool mit Sonnenbrille.

Auch das israelische Model Bar Refaeli war dabei.

Sie ist frisch von Leo DiCaprio getrennt.

Den Kummer ließ sie sich nicht anmerken - obwohl er in Cannes mit seiner neuen Flamme Blake Lively unterwegs ist.

Doutzen Kroes.

Adriana Karembeu.

Boris und Lilly Becker bei der Grisogono-Party.

Naomi Campbell.

Karolina Kurkova.

Adriana Karembeu.

Nadja Auermann.

Grisogono-Präsident Fawaz Gruosi.

Ivana Trump.

will.i.am. und Rosario Dawson.

Goldie Hawn und Fawaz Gruosi sind wohl dicke Freunde.

Hier lassen es die Stars jedes Jahr krachen.

Vladimir Doronin, Fawaz Gruosi, Naomi Campbell, Tina Green, Archie Drury und Karolina Kurkova

Rob Lowe mit Ehefrau.

Jean-Paul Belmondo erhielt eine Goldene Palme.

Jason Mraz und Michelle Rodriguez peppten die "The Big Fix"-Premiere musikalisch auf.

Auch tagsüber ist in Cannes was los.

Leo DiCaprio.

Kanye West.

Naomi Campbell.

Elisbetta Canalis.

"The Tree of Life": Brad Pitt stellte seinen neuen Film vor.

An seiner Seite strahlte Angelina Jolie.

Bodenlang und elegant.

Mit hohem Beinschlitz.

Die beiden präsentierten sich als glückliches Paar.

Pitts Co-Star Jessica Chastain.

Gwen Stefani mit Ehemann Gavin Rossdale.

Tiefe Einblicke!

Begehrt: Sean Penn.

Knapp bekleidet: Victoria Silvstedt.

Rob Lowe und Gattin Sheryl Berkoff.

Chopard feierte ""Happy Diamonds Are A Girl's Best Friend" mit Jude Law.

Ivana Trump.

Joe Jackson.

Uma Thurman.

Bar Refaeli.

Naomi Campbell.

Face Dunaway.

Jane Fonda.

Für Japan: Stars am Catwalk.

Supermodel Karolina Kurkova.

Rosario Dawson.

Ein heißer Feger!

Victoria Silvstedt.

Naomi Campbell.

Jane Fonda.

Backstage: Die Star-Models ganz entspannt.

Designer Roberto Cavalli.

Unterwegs in Cannes: Jodie Foster.

Brad Pitt bei der "The Tree of Life"-Pressekonferenz.

Kein Erfolg: Er wurde ausgebuht.

Einer der Höhepunkte der Filmfestspiele in Cannes: Fluch der Karibik 4 mit Penelope Cruz und Johnny Depp.

Wie immer: Penelope sah einfach hinreißend aus.

Auch von hinten nicht schlecht.

Sie gibt in "Fremde Gezeiten" eine heiße Piratenbraut.

Johnny Depp.

Die beiden verstehen sich blendend.

Die Pirates of the Caribbean-Crew.

Unter den Gästen fanden sich Stars wie Uma Thurman.

Supermodel Karolina Kurkova.

Der diesjährige Jury-Vorsitzende Robert De Niro.

Jane Fonda.

Schauspielerin Paz Vega.

Die jährliche "Art of Elisium"-Party: Mit Michelle Rodriguez...

... und Vanessa Hudgens.

Auch ein österreichischer Film ist dabei: "Michael" vn Markus Schleinzer.

Ursula Strauss, Gisela Salcher und Christine Kain.

Für den guten Zweck: Fashion For Relief - Japan Appeal mit Naomi Campbell.

Unterwegs in Cannes: Kanye West.

Melanie Griffith und Antonio Banderas.

Fototermin für Cruz und Depp am Nachmittag.

Ein tolles Duo!

Penelopes hinreißendes Lächeln.

Saraha Jessica Parker bei der Premiere von "Wu Xia".








Sie hatte offenbar Spaß an ihrem Kleid.

Boris und Lilly Becker bei einem Dinner von IWC.

Jude Law vergnügte sich auf der Belvedere (Red) Party.

Owen Wilson.

Vanessa Hudgens & Jamie Foxx.

Riesen-Aufregung: Brad Pitt und Angelina Jolie verlassen das Restaurant Tetou.

Paparazzi auf der Lauer.

Ein neuer Stern in Hollywood: Elizabeth Olsen.

Die kleine Schwester der Olsen-Zwillinge kam zur Premiere von "Martha Marcy May Marlene".

Nicht nur nachtaktiv: Jude Law mit Paul Haggis.

"Habemus Papam": Cheryl Cole etwas gewagt für einen Papstfilm!

Dennoch einen Blick wert...

Sarah Jessica Parker im Party-Dress.

Fototermin für Elizabeth Olsen.

Süß!

Face Dunaway mit mäßig guter Laune - sie erhielt eine Orden.

Das Highligh am zweiten Cannes-Tag: Die "Sleeping Beauty"-Premiere mit Diane Kruger und, Djimon Hounsou (li.) und Benoit Magimel.

Diane kam in enthüllendem Gold.

Ihr Kleid stellte jede noch so kleine Rundung zur Schau.

Schonungslos.

Auch ihr Bäuchlein ist gut sichtbar: Ist das nur das Kleid oder zeichnet sich da ein süßes Geheimnis ab?

Schon wieder hinreißend: Rachel McAdams.

Sie legte bei Michael Sheen Hand an.

Die Schauspielerin aus dem neuen Woody-Allen-Streifen verzaubert die Cote d'Azur.

Nicht schlecht: Jane Fonda.

Mit 73 Jahren macht sie eine gute Figur.

Natürlich nicht ohne chirurgische Hilfe.

Tila Swinton und John C. Reilly.

Schauspieler Djimon Hounsou.

Schauspielerin Emily Browing.

Herzig!

Hofit Golan in glänzendem Magenta bei "Sleeping Beauty". Ihr Kleid braucht viel Platz!

TV-Star Alexa Chung.

Faye Dunaway mit Regisseur Jerry Schatzberg.

Elodie Bouchez und Geoffrey Gilmore.

Aishwarya Rai Bachchan.

Weil es so schön ist: Turtelpaar Joshua Jackson und Diane Kruger am Red Carpet.

Strahlen sie so wegen Dianes Bauch?

Uma Thurman und Francisco Costa beim Calvin Klein Tribute to Woman of Cannes.

Model Natalia Vodianova.

Disney-Star Vanessa Hudgens.

Rosario Dawson.

Model Lara Stone.

Hofit Golan.

Stacey Keibler.

Hoppala am Nachmittag: Woody Allen im Kampf gegen die Schwerkraft.

Mit ein bisschen Hilfe...

... alles gut gegangen.

Schauspielerin Famke Janssen bei der "Bringing Up Bobby"-Party.

Jane Fona mit Jean Paul Gaultier und Ines de la Fressange.

Rachel McAdams.

Staraufgebot zur Eröffnung der 64. Filmfestspiele in Cannes.

Uma Thurman.

Frederic Mitterrand, Rachel McAdams und Michael Sheen.

Rachel ist der Star des Eröffnungsfilms von Woody Allen: Midnight in Paris.

Sie trug eines der heißesten Kleider des Abends!

Ein Hingucker.

Model Karolina Kurkova.

Salma Hayek, die den "Gestieflten Kater" präsentierte.

Sie kam mit ihrem Mann Francois-Henri Pinault.

Jude Law: Der Schauspieler sitzt heuer in der Jury.

Melanie Griffith mit verändertem Gesicht.

Sie ist nur das Anhängsel von Antonio Banderas: Ihr Mann lieh dem gestiefelten Kater von DeamWorks (ein Shrek-Spin-off) seine Stimme.

Adrien Brody und Owen Wilson: Beide wirkten in "Midnight in Paris" mit.

Robert De Niro, der diesjährige Jury-Vorsitzende.

Regisseur Woody Allen.

An seiner Seite: Ehefrau Soon-Yi.

Jury-Mitglied Martina Gusman.

Claudia Cardinale.

Showact: Lady Gaga kam ungewohnt verhüllt.

Angelina Jolie und Jack Black - die Stimmen aus "Kung Fu Panda 2".

Angie verzauberte - wie immer - das Publikum.

Dustin Hoffman ist mit von der Partie.

Gaga bei den Proben: Fast nackt an der frischen Luft.

So bereitete sie sich auf ihren Auftritt am Abend vor.

Sexy!

Jude Law in allerbester Filmfest-Laune.

Tilda Swinton ist mit "We Need To Talk About Kevin" dabei.

"Puzzle Of A Downfall Child" Photocall mit Fay Dunaway.

Das geht auch ohne Sonnenbrille.

Elodie Bouchez.

Puss in Boots - der gestiefelte Kater: Antonio Banderas und Salma Hayek zeigte in Cannes den neuen Streifen.

Zu sehen sind die beiden Stars in der Märchen-Verfilmung freilich nicht, nur zu hören.

Puss in Boots ist der neueste Streich von DeamWorks - ein Animationsfilm.

Warum Salma so geschreckt schaut?

Es ging ganz schön hoch hinauf!

Jude Law vor seinem Hotel.

Modezar Karl Lagerfeld.

Die 64. Filmfestspiele in Cannes: Uma Thurman zählt zu den ersten Stars, die sich an der Cote d'Azur eingefunden haben.

Robert De Niro.

Martina Gusman vor dem Hotel Martinez.

Emir Kusturica.

Nansun Shi.



Kontroverse um österreichischen Film

"Michael", der einzige deutschsprachige Beitrag in der Konkurrenz, wurde kontroversiell aufgenommen und erhielt nach seiner Premiere sowohl langen Applaus als auch Buh-Rufe. Neo-Regisseur Markus Schleinzer führte das bei der Pressekonferenz am Sonntag darauf zurück, dass der Film das Publikum nicht kalt lässt. Das Drama um einen Missbrauchstäter und ein im Keller gefangen gehaltenes Kind, das die bizarre Normalität des Abnormalen widerspiegelt, ist eindringlich, beklemmend und düster, teils mit schwarzhumorigen und thrillerhaften Anklängen gemischt. Dass der Film polarisiert, damit hat Schleinzer wohl gerechnet: "Ich hatte nicht vor, einen Film zu machen, nach dem dann eine große Party gemacht wird."

Da sind die Filme
Auf Party waren aber auch die weiteren bisherigen Filme des Wettbewerbs nicht aus, vielmehr ging es mehrfach um die schwierige Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen. Bei "The Kid with a Bike" von den Dardenne-Brüdern wird ein Elfjähriger von seinem Vater ins Kinderheim gesteckt, wo er durch Zufall der Friseurin Samantha begegnet und in ihr eine Ersatzmutter findet - bis er sich mit einem Kleinkriminellen anfreundet. Bei "Polisse" von Maiwenn dreht sich alles um eine "Child Protection Unit" bei der Polizei, bei "We Need To Talk About Kevin" von Lynne Ramsay um eine Mutter und ihren herzensbösen Sohn. Neben "Michael" erhielten bisher "Footnote" von Joseph Cedar und "The Kid with a Bike" das beste Feedback, Nanni Morettis "Habemus Papam" wurde dagegen durchschnittlich bewertet.

Markovics: Regiedebüt

Als zweiter österreichischer Beitrag im diesjährigen Festival läuft am Donnerstag Karl Markovics' Regiedebüt "Atmen" in der renommierten Nebenschiene "Quinzaine des Realisateurs". Auf deutscher Seite stellte der Regisseur Andreas Dresen am Sonntag sein Krebsdrama "Halt auf freier Strecke" in der Nebenreihe "Un Certain Regard" vor. Mit der Auszeichnung der "Carrosse d'or" an den zu mehrjähriger Haft verurteilten, unter Hausarrest stehenden iranischen Filmemacher Jafar Panahi (50) bekam das Festival auch eine politische Note. Die Auszeichnung wird vom Verband der Filmregisseure (SRF) vergeben. Panahi wurde wegen "Propaganda gegen das System" zu sechs Jahren Haft und 20 Jahren Berufsverbot verurteilt.

www.festival-cannes.com
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