Sowohl Belvedere-Schau als auch neues Klimt-Zentrum werden gestürmt.
Der Geburtstag Gustav Klimts jährt sich zum 150. Mal. Aus diesem Anlass startete das Belvedere seine Mega-Schau 150 Jahre Gustav Klimt. Zu bestaunen sind hier neben Leihgaben die großen Hauptwerke der eigenen Sammlung, allen voran der berühmte Kuss, der in einer neuen Hängung gezeigt wird. Anstelle der roten Stellwand präsentiert sich das Werk nun eingelassen in einen wesentlich eleganteren, schwarzen Hintergrund. Zusätzlich sind auch die beiden erst kürzlich in den Besitz des Belvederes gelangten Klimt-Masterpieces Sonnenblume und Familie zu sehen.
Am Attersee
Ebenfalls zum 150er des Malerfürsten öffnete in Kammer am Attersee das neue Gustav-Klimt-Zentrum seine Pforten, das in Kooperation mit dem Wiener Leopold Museum (hier läuft seit Längerem die Ausstellung Klimt persönlich) betrieben wird und zum Auftakt Klimts berühmtes Gemälde Am Attersee zeigt.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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