Zum 74. Geburtstag
Hermann Nitsch schenkt sich Musikstück
Hermann Nitsch wird am 29. August 74 Jahre alt und präsentiert zwei Tage später ein neues Musikstück. Die Uraufführung von "1938" geht am Freitagabend, den 31. August, im Museumszentrum Mistelbach (MZM) über die Bühne. Der Aktionskünstler wird vor dem Geburtstagskonzert selbst die Begrüßungsworte sprechen. Gefeiert wird im Anschluss mit Nitsch-Wein.
Ein Geburtstags-Streich
"1938" ist laut einer Aussendung ein viersätziges Stück für Streicher. Es wird am Freitag vom Quintett "Fieno d'Archi" im Auditorium des MZM gespielt. "Fieno d'Archi" sind ausgewählte Mitglieder der "Heugeigner", einer Hausmusik, die im Weinviertel mit urtümlicher Volksmusik tief verwurzelt ist.
Auch Film von Nitsch
Im Auditorium des MZM wird auch der Film zur 135. Aktion von Hermann Nitsch zu sehen sein, die im vergangenen Mai im Rahmen der "11th Habana Biennial" in Kooperation mit dem "Museo Nitsch Napoli" in Kuba stattgefunden hat.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
© APA/HERBERT P. OCZERET
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