Stadtsaal

Weltpremiere: Augustin kommt

Weltpremiere: 
Augustin
© Stadtsall
Ambros-Tauchen-Hörspiel feiert im Wiener Stadtsaal große Premiere.
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Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom „lieben Augustin“, der, nach reichlich Hochprozentigem, irrtümlich in der Pestgrube landete und am nächsten Morgen wieder erwachte – wohl verkatert, aber ohne sich an der fatalen Krankheit angesteckt zu haben. Die Geschichte des Bänkelsängers mit Hang zum Alkohol, in dessen goldenem Wiener Herz Lebenslust und Todessehnsucht miteinander ringen, war Anfang der achtziger Jahre Vorlage für das von Wolfgang Ambros, Manfred Tauchen und Joesi Prokopetz aufgenommene Konzeptalbum Augustin.

Heute Abend feiert das Hörspiel erstmals seine Bühnenpremiere als Musical – unter der Regie von Manfred Tauchen, der allerdings nach einem Zerwürfnis mit Ambros ohne seine Co-Autoren auskommen wird. In der von Tauchen und Hagen Range überarbeiteten Version gibt Tauchen selber die skurrile Bäckerswitwe, an seiner Seite spielen u. a. Nadja Maleh und Wolfgang „Bamschabl“ Katzer.

„Watzmann“ im 
Jänner im Gasometer
Die erfolgreichste Adaption der vier Konzeptalben aus der Feder von Ambros

Tauchen/Prokopetz, der Watzmann, ist übrigens auch bald wieder zu sehen: Im Jänner werden Wolfgang Ambros, Joesi Prokopetz, Klaus Eberhartinger und Christoph Fälbl den Klassiker im Wiener Gasometer zum Besten geben.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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