Wiener Staatsoper

Welser-Möst eröffnet mit "Don Carlo"

Franz Welser-Möst
© APA/ROBERT JAEGER
Am 4. September schwingt der Generaldirektor persönlich den Taktstock.
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Der Herbst hält schon spürbar Einzug im Land. Die Temperaturen sind bereits gemäßigter, das Laub verfärbt sich und die Kleidung wird auch allmählich wieder länger. Genau richtig also um sich chic herauszuputzen und der Wiener Staatsoper einen Besuch abzustatten. Das Haus am Ring hat nämlich in der kommenden Saison einiges zu bieten.

Auftakt mit Verdi
Gleich am 4. September nimmt der Generalmusik-Direktor Franz Welser Möst den Taktstock zu Verdis "Don Carlo" in die Hand und eröffnet somit die neue Saison in der Wiener Staatsoper. Bereits einen Tag später (5. September) gibt er wieder in der Serie von Richard Strauss' "Arabella" den Takt an. Camilla Nylund kehrt dabeials Arabella zurück, Tomasz Konieczny verkörpert den Mandryka, Ileana Tonca singt erstmals die Zdenka, Rainer Trost erstmals den Matteo im Haus am Ring. Daniela Fally ist in der Produktion von Sven-Eric Bechtolf erneut als Fiakermilli zu erleben, Wolfgang Bankl als Graf Waldner, Zoryana Kushpler als Adelaide, Norbert Ernst als Graf Elemér, Adam Plachetka als Graf Dominik, Sorin Coliban als Graf Lamoral und Donna Ellen als Kartenaufschlägerin.

"L'elisir d'amore" erneut am Plan
In "L'elisir d'amore" am Donnerstag, 6. September gibt der spanische Tenor Celso Albelo, der an den wichtigsten internationalen Opernhäusern gastiert, sein Debüt im Haus am Ring als Nemorino. An seiner Seite gibt die schwedische Sopranistin Malin Hartelius ihr Rollendebüt als Adina. Dirigieren wird das Stück Guillermo García Calvo. Eine ganz große Neuerung kommt bei dem Bühnenstück zu tragen. Die Programmhefte werden zum ersten Mal auch in englischer Sprache erhältlich sein.

Info
Alle Informationen rund um das Haus am Ring, die Veranstaltungen sowie Tickets erhalten Sie unter www-wiener-staatsoper.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

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© APA/HERBERT P. OCZERET

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