Claudia Stöckl unter Beschuss

Spenden-Affäre

Claudia Stöckl unter Beschuss

Spendengelder weg, Ö3-Star will Aufklärung: Was geschah mit Hunderttausenden Euro?

Sie ist die beste Radio-Interviewerin des Landes. Engagierte Sammlerin von Spendengeldern für arme Kinder in Indien und Afrika. Wurde Claudia Stöckl ihr Engagement jetzt zum Verhängnis?

Wie das Nachrichtenmagazin News in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, soll der Ö3-Star in einen Spendenskandal des Vereins „Tesfaye – Hoffnung für äthiopische Kinder“ verwickelt sein, der nichts mit Stöckls Verein ZUKI zu tun hat.
Das Spendensystem von Tesfaye: Jeder kann Pate für ein äthiopisches Kind werden. Pro Patenkind werden monatlich 27 Euro gespendet. 26 Euro davon sollen angeblich an das Patenkind gehen. Ein Euro geht an die Verwaltung.

Bekannt wurde der Verein, als er prominente ­Österreicher als Paten engagieren konnte: Markus Rogan und Claudia Stöckl waren die Ersten. Der Schwimmstar und die Talkerin fuhren in Folge auch zu ihren Patenkindern nach Afrika. Die Fotos ließen die Spendengelder fließen. Doch die sind offenbar nicht bei den Hungernden angekommen. Hunderttausende Euro sollen verschwunden sein.

Jetzt tobt ein Krieg der Vorwürfe. Wer hat wann was gewusst? Wer hat wann versucht, die Unterschlagungen zu stoppen? Claudia Stöckl im ÖSTERREICH-Talk: „Ich selbst bin Geschädigte – habe Anzeige erstattet!“

Claudia Stöckl: Jetzt rede ich!
Claudia Stöckl in ÖSTERREICH über die Vorwürfe gegen sie und warum sie es war, die den Spendenskandal aufdeckte:
„Ich hatte beim Verein Tesfaye keinerlei operative Funktion, sondern bin vor allem geschädigte Patin. Daher ist mir die lückenlose Aufklärung des Falls besonders wichtig. Deshalb bin ich auch nach Addis Abeba gereist, um vor Ort zu recherchieren. Diese Recherchen hatten zur Folge, dass ich, wie Markus Rogan und 23 geschädigte äthiopische Familien, bei der Staatsanwaltschaft Äthiopien Anzeige gegen zwei Mitarbeiter wegen Verdachts auf Spendenveruntreuung erstattet habe. Ich bedaure sehr, dass meine karitative Arbeit durch die veruntreuten Spendengelder von Tesfaye verunglimpft wird. Der Skandal muss aufgeklärt werden.“

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