Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Bewegende Worte

Niki Lauda: Sein letztes Interview

ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner führte Ende 2018 ein emotionales Gespräch.

Am 22.12.2018 erreichte ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner die Formel-1-Legende Niki Lauda telefonisch auf Ibiza. Dort hielt er sich mit seiner Familie auf, mit Birgit und den Kindern, um wieder zu Kräften zu kommen. Jeden Tag zog er ein strenges Reha-Programm mit Bewegungsübungen ein. Es ist eines der letzten Presse-Gespräche, dass es von Lauda gibt.

Emotional

Gegenüber  Wolfgang Fellner  sagt Lauda, wie viel schlimmer die Lungen-Transplantation war, als sein schrecklicher Unfall auf der Rennstrecke Nürburgring 1976: "Irre! Fünf Monate nur im Bett liegen, das war das Ärgste. Sicher meine ärgste Erfahrung in meinem Leben." Er führt aus: "Ich war nie in so einem Todeskampf wie jetzt. Für Birgit war es hart, das alles zu erleben, die Operation mal ging es besser, mal schlechter. Mühsam! Es war 100 Prozent schlimmer als damals am Nürburgring."

Hoffnung

Das Gespräch endet mit einem wundervollen Ausblick. Den der Hoffnung, dass alles wieder gut wird: "Wann gehst ins Pacha?", fragt Fellner. Lauda: "Jetzt einmal nicht, aber das kommt wieder!"

Erkrankung

Im Sommer 2018 hatte sich Lauda am Wiener AKH einer Lungentransplantation unterziehen müssen. Seitdem arbeitete der dreifache Formel-1-Weltmeister an seiner Rehabilitation. In der Öffentlichkeit meldete er sich nur mehr äußerst selten zu Wort.

Familien-Statement

"Niki, du warst ein einzigartiger Kämpfer und ein außergewöhnlicher Mensch", hieß es von der Familie. "Wir lieben und vermissen dich auf ewig und für immer." Gezeichnet wurde die Aussendung von Laudas Ehefrau Birgit, seiner Ex-Gattin Marlene und seinen Kindern Lukas, Matthias, Max und Mia.