Politisch

Platz 1! FPÖ-Song sorgt für Chart-Hammer: Kickl schlägt sogar Springsteen

Große Aufregung um die Chart-Spitze, die diesmal von Herbert Kickl, der FPÖ und der John Otti Band besetzt ist. 

Es ist offiziell: Die FPÖ-Hymne „Immer vorwärts FPÖ“ hat die österreichischen Charts im Sturm erobert. Bereits am Freitag veröffentlicht, schoss der patriotische Pop-Stampfer rund um Parolen wie „Zuerst das Volk und dann der Kanzler. Herbert Kickl geht voran!“ binnen kurzer Zeit auf Platz 2 bei iTunes – am Samstag erreichte er sogar die Pole Position.

Social-Media-Hype

Die Partei hatte im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt. Unter dem Motto „Ein Song. Ein Ziel. Ein Kickl.“ forderten FPÖ-Fans über Social Media zum Download auf. „Gemeinsam sind wir stark! Wenn du Immer vorwärts, FPÖ herunterlädst, hilfst du mit, einen patriotischen Hit in die österreichischen Singlecharts zu bringen“, hieß es in den Posts. Und offenbar wurde die Botschaft gehört.

 


 

Ein spektakuläres Detail: Mit dem Aufstieg auf Platz 1 hat der FPÖ-Song Pop-Ikone Bruce Springsteen auf Platz 2 verdrängt. Damit schreibt die Hymne nicht nur Chartgeschichte, sondern sorgt auch international für Aufsehen – wenn auch aus politisch eher ungewöhnlichen Gründen.

FPÖ will in Zukunft mehr produzieren

Hinterlegt wird die Single von der John Otti Band, die für die musikalische Umsetzung verantwortlich ist. Trotz simpler Pop-Strukturen hat der Track mit treibenden Beats und eingängigen Refrains offenbar genau den Nerv der Zielgruppe getroffen. Die FPÖ spricht bereits von weiteren Aktionen, um den Song als festen Bestandteil der Parteiarbeit zu etablieren – und vielleicht sogar den Rekord von Downloadzahlen und Streaming-Stunden weiter auszubauen.

Die Diskussionen um die Single werden freilich nicht leiser. Kritiker sehen in dem schnellen Erfolg weniger ein musikalisches Kunststück, sondern vielmehr eine gezielte Mobilisierung der Partei-Fans, während die Partei den Sieg in den Charts als symbolische Stärkung ihres politischen Profils feiert.

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