Herzogin von Alba

Sie wurde 88

Die Herzogin von Alba ist gestorben

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Trauer um eines der schillerndsten Mitglieder des Hochadels.

Die Herzogin von Alba ist tot: Sie verstarb am Montag (20. November) im Alter von 88 Jahren in ihrem Palast in Sevilla. Sie war bereits am Wochenende wegen einer schweren Lungenentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert worden, verließ die Klinik aber am Montag, nachdem sich ihr Zustand dramatisch verschlechtert hatte, auf eigenen Wunsch.

Die Trauer um Maria del Rosario Cayetana Fitz-James-Stuart, so lautete ihr Name, ist groß. Sie war eines der schillerndsten Mitglieder des europäischen Hochadels und galt, da sie sich gerne über Konventionen hinwegsetzte, als "rebellische Aristokration". Zuletzt hatte sie im Jahr 2011 für Aufsehen gesorgt, als sie den um 25 Jahre jüngeren Beamten Alfonso Diéz heiratete.

Milliardenerbe
Bereits damals teilte die Herzogin von Alba, eine der reichsten Frauen Spaniens, ihr Vermögen unter ihren sechs Kindern auf. Ehemann Alfonso verzichtete noch vor der Hochzeit auf alle Ansprüche auf ihren Besitz. So konnte ein sich anbahnender Familienstreit um das Milliardenerbe abgewendet werden.

Sie trug 57 Adelstitel, war die 18. Herzogin von Alba, 15-fache Marquise, trug acht Titel einer Herzogin und 21 als Gräfin. Laut dem Guiness Buch der Rekorde machte sie das zu der Person mit den meisten Adelstiteln weltweit. Sie war dreimal verheiratet. Ihr erster Ehemann Luis Martínez de Irujo, der Vater ihrer sechs Kinder, verstarb 1972. 1978 heiratete sie den ehemaligen Jesuitenpater Jesús Aguirre mit dem sie bis zu seinem Tod im Jahr 2001 verheiratet blieb. 2011 schloss sie ihre letzte Ehe mit Alfonso Diéz.

Herzogin von Alba: Ihr Leben in Bildern

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