Vorstadtweiber

Neue Lästereien

Diese Weiber sind der (Serien-)Hit

Ab März 2016 spielen die "Vorstadtweiber" wieder ihre Intrigen-Spielchen.

Wer mit wem, wann, wo und warum?“ Das sei der gemeinsame Nenner der ersten Staffel der Vorstadtweiber, erklärt Kathrin Zechner. Für die zweite Staffel, so die verantwortliche ORF-Fernsehdirektorin, lautet dieser: „Wer ist der Vater?“ Am 14. März 2016 geht es mit den neuen Folgen los. Zuvor gibt es ab dem 11. Jänner eine Wiederholung der alten Episoden (20.15 Uhr, ORF 1). Julia Stemberger und Hilde Dalik verstärken künftig die Damenriege. ÖSTERREICH traf bewährte und neue Darsteller zum „Weiber-Tratsch“.

ÖSTERREICH: Frau Dalik, Frau Stemberger, Sie sind die neuen „Vorstadtweiber“, können Sie uns etwas zu Ihren Rollen verraten?
Hilde Dalik:
Als Vanessa bin ich schwanger und verbringe die Zeit mit meinem kleinen Sohn am Spielplatz. Dort lerne ich Wali (Anmerkung: Maria Köstlinger) kennen und unterstütze sie mit Tipps und Tricks. Denn sie kennt sich mit einer Schwangerschaft und vielen anderen Dingen im Leben nicht sehr gut aus.

Maria Köstlinger: Die Wali hat schon auch so ­ihre Tricks auf Lager. Ihr Leben ist ja geprägt von vielen, vielen Turbulenzen – finanziellen und anderen wie Umzügen und neuen Wohnungen.

Julia Stemberger: Ich spiele Sylvia, die Exfrau von Hadrian Melzer (Anm: Bernhard Schir) und Schwester von Georg (Juergen Maurer), daher kenne ich einiges aus dem Vorleben der beiden. Caroline (Martina Ebm), die jetzige Frau von Hadrian, und ich ­haben nicht wirklich ein Problem miteinander. Wir verstehen uns sogar ganz gut. Die Vorstadtweiber, so wie man sie aus der ersten Staffel kennt, sind sicherlich keine Gutmenschen, sondern sie spielen ihre Spielchen. Ich bin jetzt ­eine von ihnen.

ÖSTERREICH: Frau Ebm, wie geht es mit der Beziehung von Caroline und Hadrian in den neuen Folgen weiter?
Martina Ebm:
Wir versuchen unsere Ehe mithilfe einer Therapeutin zu retten. Aber trotz dieser Sexualtherapie kriegt mein Serien-Mann seine sexuellen Probleme nicht unbedingt in den Griff.

Bernhard Schir: Hadrians sexuelle Probleme 
sind vielschichtig. Außerdem braucht es zum Geschlechtsverkehr immer zwei. Ich lasse mich nicht unterkriegen und finde immer ein Schlupfloch.

ÖSTERREICH: Frau Proll, wie ist das Leben im Knast, wo Sie am Ende der ersten Staffel ja gelandet sind?
Proll:
Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt, hat schon Napoleon gesagt. Und Nicoletta greift zu ­allen Mitteln, um aus dem Knast zu kommen.

ÖSTERREICH: Ich nehme an, Sie bekommen seit der ersten Staffel vermehrt Fan-Post, sind da auch ungewöhnliche Dinge dabei?
Köstlinger:
Ja, Briefe, Mails, Postkarten, Blumen, Torten und Dinge, die ich nicht unbedingt in der Zeitung lesen will.

Ebm: Ich habe sogar eine Strumpfhose bekommen. Den tieferen Sinn dahinter suche ich noch immer.

Proll: Zu mir hat einmal eine Stewardess gemeint: „Wissen Sie, dass Sie der Nina Proll unheimlich ähnlich sehen.“

Philipp Hochmair: Ich werde ständig als Herr ­Minister angesprochen, 
im Park, im Taxi, wo auch immer.

ÖSTERREICH: Wie geht es weiter, sind Sie schon für ­eine dritte Staffel gebucht?
Proll:
Ich bin zwar noch nicht gebucht, aber für die Vorstadtweiber nehme ich mir in jedem Fall Zeit.

Köstlinger: Ich hoffe schon, dass es weitergeht. Die Figuren in der Serie können sich alle sicherlich noch sehr gut weiterentwickeln.