Polizei hob illegales Waffenarsenal aus

109 Gewehre und Granaten

Polizei hob illegales Waffenarsenal aus

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Im Arsenal lagerten unzählige Bajonette, Faustfeuerwaffen und Granaten.

Die illegal gehorteten Militärwaffen hätten ausgereicht, zwei Kompanien auszurüsten. Trotzdem sind die Sammler, ein Senior und sein Sohn, der Meinung, „nichts Unrechtes“ getan zu haben. „Die 106 Gewehre, zwei Maschinenpistolen, dazu Reserveverschlüsse, ein Maschinengewehr und jede Menge teils scharfer Hand-, Spreng-, Panzer- und Werfergranaten hatte das Duo über Jahrzehnte zusammengetragen“, weiß ein Ermittler.

Ein Tipp hatte die Kripo auf das Waffenlager in einem Einfamilienhaus nahe Sieghartskirchen (Tulln) aufmerksam werden lassen. Verfassungsschützer räumte die Waffenkammer. Neben den illegal gebunkerten Schießeisen und Sprengmitteln mussten Vater und Sohn jedoch auch vier legale Faustfeuerwaffen samt ihren Waffenpässen abgeben. Ein Waffenverbot wurde ausgesprochen. Viele der sichergestellten Langwaffen stammen aus der Zeit vor 1871 und unterliegen somit nicht dem Waffengesetz. Anzeigen erstattet.

(cog, wef)

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