Studie der Uni Salzburg

59 % der Österreicher haben Angst, dass Terroristen unter den Muslimen sind

59 % der Österreicher haben Angst, dass Terroristen unter den Muslimen sind
© Fototomontage
Für die Mehrheit der Österreicher gehört der Islam nicht zu Österreich.
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Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Studie der Universität Salzburg mit 1200 Befragten. Fast die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass Muslime in Österreich nicht die gleichen Rechte haben sollen wie Österreicher. Das berichtet das Ö1-Morgenjournal am Donnerstag.

Die Ergebnisse im Detail. 48 Prozent der Befragten haben Angst, dass Terroristen unter den Muslimen sind. 79% sind dafür, dass der Staat islamische Gemeinschaften beobachten soll. 70 Prozent denken, dass der Islam nicht in die westliche Welt passt und 87% der Befragten sind der Ansicht, dass Muslime sich in Österreich an unsere Kultur anpassen sollten.

59 % der Österreicher haben Angst, dass Terroristen unter den Muslimen sind
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Die Studie zeigt, dass Frauen geringfügig islamkritischer eingestellt sind als Männer. Starke Unterschiede zeigen sich nach Altersgruppen, Bildung und Einkommen, wobei Personen über 75 Jahre, LehrabsolventInnen und Personen in niedrigen Einkommenskategorien das höchste Ausmaß an Kritik am Islam äußern.

59 % der Österreicher haben Angst, dass Terroristen unter den Muslimen sind
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"Alarmierende" Ergebnisse

Die Ergebnisse der Studie sind für Autor Wolfgang Aschauer „alarmierend“. Das Ausmaß der Vorurteile gegenüber Muslimen sei im Vergleich zu anderen Gruppen weitaus am stärksten. „Ich denke, dass das sehr stark am Diskurs liegt. Muslime sind seit Jahren im Fokus und es wird überwiegend kritisch berichtet“, so der Soziologe im Morgenjournal.

59 % der Österreicher haben Angst, dass Terroristen unter den Muslimen sind
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Für den Wissenschaftler wird die Vielschichtigkeit wenig betont. Die rund 700.000 Muslime in Österreich werden oftmals in einen Topf geworfen. Dabei werde übersehen, dass der Großteil der Muslime in Österreich nach Integration und Aufstieg strebe. Aschauer tritt deshalb für mehr Dialog und Aufklärung ein. Nur so könne man einer Polarisierung entgegenwirken.

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