albert tot im See

Chronik

Albert tot im See

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Nach Party vermisst - Fischer entdeckt Leiche. 

Eine Woche lang zitterte die Familie des vermissten Albert A. um den beliebten Forstschüler, befürchtete das Schlimmste. Jetzt wurde ihre Angst zur traurigen Wahrheit: Am Mittwoch entdeckte ein Fischer die Leiche des 17-Jährigen. Der leblose Körper trieb im Wasser des Ossiacher Sees – genau dort, wo der junge Salzburger zuletzt gesehen worden war.

Wie berichtet, war Albert A. am vergangenen Freitag mit seinen Klassenkollegen in der Stiftsschmiede in Ossiach gewesen. Gegen drei Uhr verließen sie gemeinsam das Lokal, Albert wollte vor dem Nachhauseweg noch frische Luft schnappen – und blieb alleine zurück. Das Internat der Forstschule ist nur etwa 300 Meter von dem Restaurant entfernt, doch der Bursch kam dort nie an.

Mehr als hundert Taucher, Feuerwehrkräfte, Polizisten und Hunde suchten nach dem Vermissten. Doch die Suche wurde am Montag erfolglos abgebrochen. Alberts Familie gab die Hoffnung trotzdem nicht auf. Mutter Martha und Vater Rudi aus Russbach in Salzburg reisten nach Kärnten, um auf eigene Faust nach ihrem Adoptivsohn zu suchen – vergebens. Am Mittwochabend um 18.10 Uhr dann die furchtbare Nachricht: Albert ist tot.

Todesursache unklar – Polizei vermutet Unfall
Ermittlungen zur Klärung der Todesursache sind im Gange, eine Obduktion wurde bereits angeordnet. Die Polizei schließt derzeit ein Verbrechen aus, die Ermittler gehen von einem Unfall aus.

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