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Verkehrs-Chaos

Alpenpässe wegen Wintereinbruch dicht

Nur mehr das Furkajoch und das Hahntennjoch sind befahrbar.

Der Winter hat in den Bergen Einzug gehalten. Fast alle Passstraßen in den Alpen, die in der kalten Jahreszeit geschlossen werden, sind gesperrt. In Italien sind bereits alle Wintersperren in Kraft. In Österreich können nur noch das Furkajoch in Vorarlberg und das Hahntennjoch in Tirol befahren werden. In Frankreich sind noch die Passagen über den Allos und Izoard möglich.



Auch in den kommenden Tagen soll sich das Wetter nur wenig ändern. Im Westen und Südwesten überwiegt meist ganztägig starke Bewölkung, zeitweise kann es auch etwas regnen. Schnee fällt auf 800 bis 1.300 Meter herab. Überall sonst lockern die Wolken im Laufe des Nachmittages nach und nach auf und es bleibt trocken. Der Wind weht nur schwach meist aus Südost bis West. Frühtemperaturen minus ein bis plus sechs Grad, Höchstwerte fünf bis elf Grad.

Von Süden verdichten sich am Freitag die Wolken erneut. An der Alpensüdseite und im Osten regnet es, Schnee fällt auf 700 bis 1.000 Meter herab. Überall sonst wechseln Sonne und Wolken. Der Wind weht schwach aus Südost bis West. Frühtemperaturen minus eins bis plus fünf Grad, Höchstwerte drei bis zehn Grad.

Alle Verkehrsinfos auf www.traffic24.at

Wintereinbruch
Auch die Schweiz hat der Winter bereits fest im Griff. Einzig der Flüelapass in Graubünden ist noch befahrbar. Der Col de la Croix ist derzeit wegen Lawinengefahr gesperrt - ob der Pass in den nächsten Wochen noch einmal öffnet, ist fraglich.

Autofahrer müssen jetzt jederzeit damit rechnen, dass auch im Winter in der Regel geöffnete Straßen vorübergehend gesperrt werden können, warnte der Autoclub. Zudem könnten auf bestimmten Strecken Schneeketten vorgeschrieben sein. Vor einer Fahrt in die Alpen sollten sich Autofahrer deshalb über die Lage informieren.



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