Bankräuber für Polizei
 „alte Bekannte“

Trio bei Flucht geschnappt

Bankräuber für Polizei
 „alte Bekannte“

Ganoven kennen sich aus Gefängnis - Mindestens 4 Coups der Knast-Bande. 

Mit quietschenden Reifen und bis zu 220 km/h jagte Dienstagnachmittag ein blauer Citroën Xantia auf der A 1 Richtung Wien. Im Gegensatz zu jenem Mann in Linz, der viel zu schnell zur Bank wollte, hatte Gerald A. am Steuer des Autos seiner Freundin genau das gegenteilige Motiv: Er und seine beiden Kumpels wollten so flott wie möglich weg von der Bank – die das Trio soeben überfallen hatte.

Wie ÖSTERREICH berichtete, raste das Trio direkt in die Arme der Polizei – im Zuge der Alarmfahndung konnte die Cobra die drei Oldie-Gangster stoppen und überwältigen.

Schweiger fingen im 
Verhör zu „singen“ an
Noch am selben Abend wurden Gerald A. (45), Harald J. (50) und Hannes H. (49) von den Raubermittler (Gruppe Deutsch) in die Mangel genommen. Obwohl alle drei nicht nur notorische Kriminelle, sondern ansonsten im Fall der Fälle auch erfahrene Schweiger sind, packten sie nach und nach aus.

Demnach dürfte Hannes der Kopf der Dreier-Bande sein. Schon 2007 überfiel er einmal eine Raika in Sigleß, woraufhin er in den Knast wanderte und vorigen Sommer Freigang erhielt.

Ein Komplize erst seit Jänner in Freiheit
Die Freiheit dürfte ihm nicht gut getan haben. Drei Tage vor Weihnachten beraubte er mit Knastbruder Gerald A. dieselbe Raika in Sigleß wieder. Am 4. Jänner schlug dieses Duo erneut zu und zwar im Postamt zu Wimpassing. Sobald das erbeutete Geld alle war, wurde der nächste Überfall geplant – mit Häf’n-Freund Harald J., der erst im Jänner entlassen worden war. Zu dritt fuhren die Ganoven, die in Wiener Neustadt und Bad Vöslau leben, ans andere Ende von Niederösterreich und beraubten die Raika in Kemmelbach. Jetzt wandern alle drei wieder in die Zelle.

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