Blutiger Familienstreit: Opfer am Weg der Besserung

Oststeiermark

Blutiger Familienstreit: Opfer am Weg der Besserung

38-jährige Ehefrau trug acht Stichverletzungen im Oberkörper davon.

Nach dem blutigen Familienstreit Dienstagfrüh ist die Notoperation bei dem 38-jährigen Opfer gut verlaufen. Die Frau befand sich laut Polizei am Weg der Besserung, ihr Zustand war stabil. Sie hat von der Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann acht Stiche im Brust- und Bauchbereich davongetragen. Der 49-jährige Verdächtige dürfte sich seine Stichverletzung in der Brust selbst zugefügt haben.

Bekannt wurde indessen auch, dass es bereits im Vorjahr zu häuslicher Gewalt gekommen war und vorübergehend ein Betretungsverbot über den Oststeirer verhängt worden war. Die beiden Söhne, sie sind entgegen ersten Informationen erst vier und sechs Jahre alt, dürften von der Bluttat nichts mitbekommen haben. Sie hatten noch geschlafen, als die Spezialeinheit Cobra in der Früh das Haus stürmte.


Das Tatwerkzeug war laut den Ermittlern offenbar ein Küchenmesser mit einer etwa zehn Zentimeter langen Klinge. Ob es dasselbe Messer ist, mit dem sich der Mann vermutlich selbst verletzt hat und das er auch bei seiner Festnahme bei sich hatte, ist noch immer unklar. Über seinen Gesundheitszustand war Dienstagnachmittag noch nichts Näheres bekannt. Weder Opfer noch mutmaßlicher Täter konnten bis Dienstagnachmittag befragt werden.

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