Schock beim Hauskauf

"Mumie" unter Auto in Garage entdeckt

Über diesen Tod eines 66-Jährigen und die tragischen Details wundert sich ganz Österreich.

So fragen sich viele, wie es sein kann, dass jemand ein Haus kauft, ohne sich vorher das Objekt im Eisenstädter Ortsteil Kleinhöflein bei einer Begehung genauer anzuschauen. Die Antwort: Die Käufer wohnen gleich in der Nähe und kannten die Liegenschaft.

Alle im Stadtteil dachten, Sonderling wäre verzogen
Die zweite Frage, die sich stellt: Warum wusste der alte Hausherr nicht, dass seine Liegenschaft, die er veräußert, noch bewohnt war? Laut Polizei war der Mieter, ein Deutscher mit polnischen Wurzeln, immer wieder für längere Zeit weg, niemand in der Straße kannte den geschiedenen, sehr zurückgezogen lebenden Mann näher, die Miete zahlte er auch nicht immer (pünktlich). Zuletzt wurde der 66-Jährige im September gesehen – danach dachten alle, der Sonderling wäre verzogen oder in seine Heimat zurückgekehrt …

Tatsächlich war er auf besonders tragische Weise im Haus verstorben, und zwar in der Garage beim Basteln oder Aufziehen der Winterreifen auf seinen alten Mercedes: Er hatte auf dem leicht abschüssigen Boden das Fahrzeug mit einem Wagenheber gehoben. Doch der Wagen war schlecht aufgebockt, nicht gesichert und auch die Handbremse nicht angezogen. Die jetzt gefundene Leiche war bereits mumifiziert.

(kor)

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