Corona: Dealer wichen ins Darknet aus

40.299 Anzeigen während Pandemie

Corona: Dealer wichen ins Darknet aus

Seit der Pandemie werden Drogen vermehrt durch Mausklick bestellt und per Post nach Hause geliefert.

Wien. Die Coronakrise und besonders die Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr 2020 hatten auch erheblichen Einfluss auf den Drogenhandel. Doch die Täter reagierten rasch und verlagerten ihre Geschäfte verstärkt in den virtuellen Raum – ins Darknet.

Polizei. „Das Bundeskriminalamt wird in den nächsten Jahren der Bekämpfung dieser Form der Suchtmittelkriminalität einen besonderen Schwerpunkt widmen“, kündigte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) an. Die Drogenkriminalität ist seit vier Jahren konstant hoch und liegt deutlich über 40.000 Anzeigen jährlich. 2020 gab es einen leichten Rückgang der angezeigten Delikte. Von 43.329 Anzeigen 2019 gab es ein minus von sieben Prozent auf 40.299.

Die Polizei stellte rund 104 Kilo Heroin, 63 Kilo Kokain, 2.057 Kilo Cannabisprodukte, 89.000 Stück Ecstasy, 37 Kilo Amphetamin, 9 Kilo Methamphetamin und 1.095 Kilo Khat sicher.



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