Zu einem filmreifen Rennen E-Scooter vs. Streifenwagen vs. Ausdauer und Körperkraft kam es im Rahmen einer Schwerpunktaktion in der Waffenverbotszone in Favoriten: Ein nordafrikanischer Dealer versuchte zu flüchten, wurde gestoppt und wird jetzt abgeschoben.
Wien. Seinen Anfang nahm der flotte Einsatz, als eine Besatzung der Diensthunde-Abteilung - die an der Schwerpunktaktion teilgenommen hatte - in ihrem Auto über Funk hörte, dass sich ein E-Scooter-Fahrer der Anhaltung entzogen hatte.
- Weil sie nervten - Räuber aus Fluchtauto geschmissen
- Macheten-Teenie (15) in Lugner City gestoppt
- 57-Jähriger stürzte vor Augen seines Sohns in den Tod
Sofort begaben sich die Kommissar Rex-Cops auf die Suche nach dem Flüchtenden. Rasch konnten sie den Verdächtigen wahrnehmen und folgten ihm mit ihrem Dienstfahrzeug. Nachdem der E-Scooter-Mann (jetzt mehr Rowdy als Fahrer) jedoch mehrmals abrupt die Richtung gewechselt hatte, war eine Verfolgung mit dem Dienstauto nicht mehr möglich, weshalb ein Polizist der Diensthundeeinheit die Verfolgung zu Fuß aufnahm. Und der Beamte war sportlich top. Nach einem kurzen Sprint gelang es ihm, den E-Scooter-Fahrer einzuholen und mit einem gezielten Griff zu stoppen.
Bei dem Angehaltenen, einem 28-jährigen Algerier, der zu Sturz gekommen am Boden lag, stellten die Beamten 15 Gramm Cannabisharz und 42 Gramm Cannabiskraut sicher. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass gegen den nordafrikanischen mutmaßlichen Dealer bereits ein aufrechter Festnahmeauftrag des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl bestand. Der 28-Jährige wurde festgenommen und anschließend in Schubhaft genommen.