Hochwasser Theiß

Hochwasser

Donaupegel in NÖ sinken

Aufatmen in Wien, aufräumen in Westösterreich, ein letztes Mal Zittern in Ostösterreich.

Während in Tirol, Salzburg und Oberösterreich bereits die Aufräumarbeiten auf Hochtouren laufen, hat sich die Hochwasserlage in den östlichen Bundesländern Niederösterreich und Wien am Donnerstag leicht entspannt. Kritisch war nur der Bereich an der Donau östlich von Wien, wo der Pegel noch anstieg.
 

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Hochwasser in Bad Deutsch Altenburg (NÖ).

Hochwasser in Bad Deutsch Altenburg (NÖ).

Hochwasser in Bad Deutsch Altenburg (NÖ).

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Aschach.

Aufräumarbeiten in Aschach.

Überschwemmter Acker in Goldwörth.

Aufräumarbeiten in Goldwörth.

Knappe Durchfahrt eines Schweizer Fahrgastschiffes unter einer Eisenbahnbrücke über auf der Hochwasser führenden Donau in Linz.

Überflutungen im Salzkammergut

Sicherungsmaßnahmen an einem Haus in Schärding (OÖ)

Sicherungsmaßnahmen an einem Haus in Schärding (OÖ)

Sicherungsmaßnahmen an einem Haus in Schärding (OÖ)

Straße nach Murenabgang gesperrt.

Straße nach Murenabgang gesperrt.

Straße nach Murenabgang gesperrt.

Überschwemmungen im Bezirk Baunau (OÖ).

Überschwemmungen im Bezirk Baunau (OÖ).

Feuerwehrleute pumpen auf einer Strasse Wasser ab (Braunau, OÖ)

Eine gesperrte Straße im Bezirk Braunau.

Überschwemmungen im Bezirk Baunau (OÖ).

Feuerwehrleute beim auspumpen eines Kellers (Braunau, OÖ)

Feuerwehrleute beim auspumpen eines Kellers (Braunau, OÖ)

Eine überflutete Straße im Bezirk Braunau.

Dämme hielten
Die kritischen Hochwasserschutzeinrichtungen in Niederösterreich waren nicht gebrochen. Der Damm am Kremsfluss in Theiß, wo nicht nur 600 Tonnen Schotter, sondern auch 1.000 Tonnen Sand aufgebracht wurden, hielten ebenso wie jener in Stopfenreuth (Bezirk Gänserndorf), der durch Sandsäcke erhöht wurde. Unverändert und stabil war die Lage auch in Hainburg an der Donau (Bezirk Bruck a.d. Leitha), wo das Augenmerk u.a. dem vom Hochwasser bedrohten Bahnhof galt. In Niederösterreich standen bisher 14.200 Kräfte von 1.093 Feuerwehren mit 3.214 Fahrzeugen im Hochwassereinsatz. Dazu zählten auch 32 Züge des Katastrophenhilfsdienstes.

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Video: Rekord-Flut: Lage in der Wachau weiter kritisch


Auf Seite 2 der Liveticker zum Nachlesen

23:05 Uhr: Das aktuelle Wetterradar:

© oe24
Donaupegel in NÖ sinken
× Donaupegel in NÖ sinken

22:31 Uhr: Zudem engagieren sich Trainer und Spieler zum Trainingsauftakt am 12. Juni für die Hochwasserhilfe. Von 13 –bis 17 Uhr wird eine Telefonhotline eingerichtet, unter der Spenden bei Trainer Zoran Barisic und seinen Mannen abgegeben werden können. Außerdem gelangen Original-Trikots von Steffen Hofmann, Branko Boskovic, Deni Alar, Marcel Sabitzer und Terrence Boyd, die von der gesamten Mannschaft signiert werden, zur Versteigerung. "Der SK Rapid und einige seiner Partner werden auf alle Fälle die im Rahmen der Telefon-Spendenaktion eingegangenen Beträge verdoppeln", kündigte Vereinspräsident Rudolf Edlinger dazu an.

21:54 Uhr: Rapid-Fußballer helfen in Schärding bei Trainingsstart
Aufgrund der aktuellen Hochwasser-Katastrophe in Österreich stellt sich Fußball-Rekordmeister Rapid in den Dienst der guten Sache. Grün-Weiß, das sein Sommertrainingslager von 29. Juni bis 6. Juli im von den Überschwemmungen besonders hart getroffenen Schärding abhält, verzichtet anlässlich des Testspiels gegen eine Bezirksauswahl am 4. Juli auf die Startgebühr von 13.000 Euro und garantiert alle Einnahmen dem Gastgeber SK Schärding. Zudem engagieren sich Trainer und Spieler zum Trainingsauftakt am 12. Juni für die Hochwasserhilfe. Von 13 –bis 17 Uhr wird eine Telefonhotline eingerichtet, unter der Spenden bei Trainer Zoran Barisic und seinen Mannen abgegeben werden können.

21:20 Uhr: Planmäßig abgeschlossen haben 34 Einsatzkräfte die Arbeiten an der provisorischen Notentlastung des Donaugrabens bei Stetten, um hier Probleme für den aufgeweichten Donaugrabendamm im Bereich von Bisamberg durch die prognostizierten Regenfälle der nächsten Tage abzuwenden. Verwiesen wurde darauf, dass das Bundesheer der ABC-Abwehrschule in Korneuburg noch 1.000 Sandsäcke in Bereitschaft habe.

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Donaupegel in NÖ sinken
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Foto: APA.

20:52 Uhr: Aktuell stünden noch 30 Mann im Einsatz. In Stockerau gebe es noch Dammwachen beim Senningbach, Göllersbach und der Autobahnabfahrt Stockerau Mitte. Am Senningbach seien Pumparbeiten notwendig, um den Pegel zu halten. Auch in Spillern behielt die Feuerwehr die Dämme im Auge und führte Kontrollfahrten durch, Kollegen aus Leitzersdorf halfen beim Verlegen von Sandsäcken zur Dammsicherung.

20:28 Uhr: Feuerwehr kontrollierte Dämme im Raum Korneuburg weiter
Von einer grundsätzlichen Entspannung der Hochwassersituation im Bezirk Korneuburg hat das Bezirksfeuerwehrkommando am Donnerstagabend in einem Tagesresümee gesprochen. Die Pegel sanken, die Sperre des Pannenstreifens auf der S5 ab der Anschlussstelle Tulln in Fahrtrichtung Wien wurde wieder aufgehoben, da das Wasser entlang der S5 ebenfalls zurückwich. Probleme bereite allerdings das steigende Grundwasser.

© apa
Donaupegel in NÖ sinken
× Donaupegel in NÖ sinken

Foto: APA.

20:00 Uhr: Alle Passagiere von gestrandetem Donau-Kreuzer an Land
Sämtliche Passagiere des in Wien-Nussdorf gestrandeten Donau-Kreuzfahrtschiffes "Filia Rheni" sind am Donnerstagabend wohlbehalten von Bord gebracht worden. Für die "Evakuierung" wurde am Nachmittag von der Feuerwehr eine Pontonbrücke errichtet. Am Schiff befanden sich rund 160 Personen - 130 davon gehörten zu einer britischen Seniorenreisegruppe.

19:33 Uhr: Die Niederschlagsvorhersage für die Nachtstunden:

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Donaupegel in NÖ sinken
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18:44 Uhr: Wettervorschau für heute Nacht
Nachts ist es unterschiedlich bewölkt. An der Alpensüdseite können sich einzelne Gewitter länger halten und auch von Nordosten her steigt die Neigung für Schauer und Gewitter an. Überwiegend trocken und aufgelockert bewölkt bleibt es von Vorarlberg bis in den Oberösterreichischen Donauraum. Der Wind kommt meist schwach bis mäßig aus Nordwest bis Ost. Tiefstwerte 8 bis 15 Grad.

18:13 Uhr: Das aktuelle Regenradar für Österreich.

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Donaupegel in NÖ sinken
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17:58 Uhr: Essl Museum ab Freitag wieder geöffnet
Das Essl Museum in Klosterneuburg wird ab morgen, Freitag, wieder seine Pforten für Besucher öffnen, hieß es am Donnerstagabend in einer Aussendung. Die sich verschärfende Hochwasser-Situation in Klosterneuburg hatte die Betreiber dazu gezwungen, am Dienstag aus Sicherheitsgründen vorübergehend zu schließen.

17:45 Uhr: Ungarische Rotschlammdeponie offenbar nicht in Gefahr
Der Damm eines Rotschlammbeckens im ungarischen Almasfüzito dürfte den Hochwassermassen offenbar standhalten, erklärte der Bürgermeister des Ortes, Lukacs Karansebesy, am Donnerstag im Gespräch mit der APA. Die höchste Stelle des Beckendammes, der unmittelbar an der Donau liegt, sei fünf Meter höher als der zu erwartende höchste Pegelstand der Donau. Das Gemeindeoberhaupt wies zugleich Behauptungen von Umweltorganisationen über anstehende Gefahren zurück, die zu großer Unruhe in der Bevölkerung führen würden. Sechs der sieben Becken seien rekultiviert, betonte Karansebesy.

17:26 Uhr: Hochwasserschutzprogramm soll ausgebaut werden
Man müsse jetzt der Natur Zeit geben, sich zu beruhigen, um danach die Schäden von Experten berechnen zu lassen, hieß es aus dem Ministerium. Es sei zu früh, Forderungen nach Schutzmaßnahmen mit konkreten Zahlen zu verbinden. Berlakovich bekannte sich aber dazu, dass dafür "ganz klar auch noch mehr Mittel von Bund- und Ländern notwendig sind". Und weiter: "Wir werden aus den Überschwemmungen der letzten Tage die richtigen Schlüsse ziehen und in unseren künftigen Hochwasserschutzmaßnahmen mitberücksichtigen."

17:01 Uhr: Berlakovich will Österreich "sicherer machen"
Umweltminister Nikolaus Berlakovich (V) will in Abstimmung mit den Ländern das Hochwasserschutzprogramm für die nächsten Jahre weiter ausbauen und damit "Österreich Stück für Stück sicherer machen", wie er am Donnerstagnachmittag auf APA-Anfrage ankündigte. Auf konkrete Zahlen - Oberösterreichs Umweltlandesrat Rudi Anschober (G) hatte von Berlakovich für sein Bundesland bis Ende 2016 zusätzliche Mittel in Höhe von 27,5 Mio. Euro gefordert - wollte sich der Umweltminister vorerst nicht festlegen.

16:45 Uhr: Am Nachmittag gab es laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger keine gröberen Probleme, auch die aufgeweichten Dämme u.a. in Stopfenreuth (Bezirk Gänserndorf) hielten. Beim Damm am Kremsfluss in Theiß war die Lage nach Angaben des Bezirksfeuerwehrkommandos Krems stabil. Insgesamt wurden dort 6.000 Tonnen Schotter und 10.000 Quadratmeter Vlies verarbeitet, weil auch der Begleitweg komplett aufgeweicht war. Ein weiteres Problem in diesem Bereich bildete das steigende Grundwasser, mithilfe von drei Großpumpen wurden 600.000 Liter pro Stunde zurückgepumpt.

16:21 Uhr: Donaupegel in Niederösterreich im Sinken
Die Hochwassersituation hat sich am Donnerstag in Niederösterreich etwas entspannt: Die Donau "beruhigte" sich, die Pegel waren allmählich im Sinken begriffen - auch östlich von Wien an der Messstelle Wildungsmauer (Bezirk Bruck a.d. Leitha). "Es erfolgt zwar sehr langsam, aber es geht zurück", hieß es beim hydrografischen Dienst.

16:05 Uhr: Produktion in Porsche-Werk Leipzig wieder angelaufen
Nach einem durch das Hochwasser erzwungenen Produktionsstopp hat Porsche die Bänder in seinem Werk Leipzig am Donnerstag wieder anlaufen lassen. "Wir starten heute mit einer Schicht in den Produktionsbetrieb", teilte Werksleiter Siegfried Bülow am Nachmittag mit. Da der Nachschub wegen der Überschwemmungen in Tschechien weiter stocke, solle von Tag zu Tag entschieden werden, wie viele Fahrzeuge produziert werden könnten. Porsche hatte die Bänder Donnerstagfrüh angehalten, weil die Karosserien für den Geländewagen Cayenne wegen der Überschwemmungen nicht rechtzeitig geliefert werden konnten. Die Karosserien für den Cayenne werden im VW-Werk in Bratislava gefertigt und dann per Zug nach Leipzig transportiert.

15:45 Uhr: Lage in Hainburg vorest "stabil"
Die Hydrologen des Landes erwartent am Donnerstag Nachmittag den "lang gezogenen Scheitel" in Wildungsmauer (Bezirk Bruck a.d. Leitha). Nach dessen Eintreffen soll dann die Hochwasser-Gefahr in Österreich gebannt sein. Bis dahin müssen die Bewohner des Marchefeldes und im Raum Hainburg noch ein wenig zittern, ob die Dämme halten, aber voerst ist die Lage stabil. 

15:30 Uhr: Gestrandete Passagiere können Schiff am Abend verlassen
Die 160 britischen Touristen, die seit Donnerstag Mittag auf einem Donau-Kreuzfahrtschiff in Wien festsitzen, können ab 19:00 Uhr an Land gehen. Das hat die Feuerwehr mitgeteilt, nachdem die Versorgung der Passagiere über eine Proton brücke sichergestellt wurde.

15:07 Uhr: ÖBB gibt 220 Streckenkilometer für den Verkehr frei
Bereits 220 Schienenkilometer konnten wieder für den Zugverkehr freigegeben werden, darunter sehr wichtige Verbindungen wie die Weststrecke zwischen Wien und Salzburg, die Brennerstrecke, die Tauernbahn im Abschnitt Salzburg-Bischofshofen und auch der Abschnitt Kufstein-Kiefersfelden. Auch der zwischen Kufstein und Salzburg eingerichtete Schienenersatzverkehr ist mit 30 Bussen im Einsatz. Der Korridorstrecke bleibt nach letzten Angaben bis einschließlich Montag gesperrt.

14:51 Uhr: Bundesheer mit 1.900 Soldaten im Einsatz
Das Bundesheer steht mittlerweile mit 1.900 Soldaten im Einsatz. Im Westen Österreichs stellen die Soldaten die Infrastruktur wieder her und unterstützen die Bevölkerung. In Niederösterreich läuft der Hochwasserschutz mit Soldaten und Spezialgerät. Dabei werden nicht nur "Black Hawk"-Hubschrauber mit Big-Bags (Gewicht 1.300 kg), sondern auch Faltstraßensysteme der Pioniere eingesetzt. Damit ist ein rasches und flexibles Reagieren bei Schwachstellen in Dämmen gewährleistet.

14:36 Uhr: Entspannung in Überschwemmungsgebieten stellt sich ein
Während in Tirol, Salzburg und Oberösterreich bereits die Aufräumarbeiten auf Hochtouren laufen, hat sich die Hochwasserlage in den östlichen Bundesländern Niederösterreich und Wien am Donnerstag leicht entspannt. Kritisch war nur der Bereich an der Donau östlich von Wien, wo der Pegel noch anstieg.

14:15 Uhr: Verkehrsprobleme in OÖ weil Zigtausende helfen wollen
Bei den Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser in Oberösterreich wollen nach Angaben des Landes Zigtausende helfen. Im Bezirk Urfahr-Umgebung hat der Ansturm von Freiwilligen am Donnerstag zu Verkehrsproblemen geführt. Die Polizei musste die Straße zur Gemeinde Goldwörth, die von der Flut besonders arg worden ist, abriegeln. Die Hilfe müsse koordiniert ablaufen, appellierten LH Josef Pühringer und der zuständige Landesrat Max Hiegelsberger (beide V), sich über das "Team Österreich" anzumelden.

13:55 Uhr: NÖ: Straßendienst im Hochwassereinsatz
Derzeit sind elf Straßenmeistereien mit ihrem Straßennetz vom Hochwasser betroffen. Neben den Absperrmaßnahmen von Straßenabschnitten und der erforderlichen Einrichtung von Umleitungsstrecken unterstützen die Straßenmeistereien die Einsatzkräfte bei Sicherungsmaßnahmen von Dämmen, dem Transport von Sandsäcken u.a. Insgesamt sind seit Beginn der Hochwasserkatastrophe rund 700 Mann der NÖ Straßenmeistereien mit 170 Geräten im Einsatz.

13:28 Uhr: Slowakei wartet auf Donauflutwelle
Aktualisierte Prognosen sagen Bratislava Donau-Pegel von 10,4 Meter voraus. In der ganzen Südslowakei laufen die Hochwassermaßnahmen auf Hochtouren.

13:10 Uhr: Feuerwehr versorgt Donau-Kreuzfahrtschiff in Wien
Schwierige Situation für Passagiere eines Donau-Kreuzfahrtschiffes in Wien: Sie können den in der Anlegestelle Nussdorf liegenden Fluss-Liner nicht mehr verlassen, da der ans Ufer führende Steg überflutet ist. Sie werden nun von der Feuerwehr versorgt. Eine Evakuierung, so betonte er, sei vorerst aber nicht geplant.

12:54 Uhr: 1,6 Millionen Sandsäcke in NÖ
Die Einsatzkräfte haben in den vergangenen Tagen 1,6 Millionen Sandsäcke in NÖ befüllt, um das Hochwasser im Zaum halten zu können.

12:38 Uhr: Evakuierungen an der Donau in Ungarn
Angesichts des Donau-Hochwassers hat es in Ungarn erste Evakuierungen gegeben. Die gesamte Armee wurde mobilisiert, mehr als 9.600 Kräfte stehen bereit. Die Donau hat nördlich von Györ einen Pegelstand von mehr als acht Metern erreicht, bis Samstag soll der Wasserstand dort auf neun Meter steigen. In Budapest soll die Scheitelwelle am Montag eintreffen.

12:20 Uhr: Situation in Ostdeutschland weiter kritisch
In den ostdeutschen Hochwasser-Gebieten entlang der Elbe und ihrer Nebenflüsse ist die Lage am Donnerstag vielerorts kritisch geblieben. Anspannung herrschte insbesondere in Halle an der Saale, wo nach Angaben der Landesregierung von Sachsen-Anhalt weiterhin ein Damm mitten im Stadtgebiet nachzugeben drohte. Sollte die Barriere brechen, würde ein Stadtteil überschwemmt werden.

12:03 Uhr: Wien: Sperre der A4-Unterführung wieder aufgehoben

11:45 Uhr: Land Tirol deckt bei "größeren Schäden" 50 Prozent ab
Das Land Tirol deckt "größere Hochwasser-Schäden" bei Wohnhäusern und Wohnungen zur 50 Prozent ab. Dies teilte die Abteilung für Agrarwirtschaft des Landes mit. Die Betroffenen müssten die Wiederherstellungskosten in völler Höhe nachweisen, dann könne man auch den "vollen Beihilfebetrag" auszahlen, hieß es.

11:25 Uhr: 120 Passagiere von Schweizer Schiff in Linz gerettet
Gerade noch rechtzeitig hat die Linzer Polizei, wie jetzt bekannt wurde, Sonntag früh 120 Passagiere eines Schweizer Schiffes in Sicherheit gebracht. Die Beamten hatten erkannt, dass ein ungehindertes Passieren der Eisenbahnbrücke nicht mehr möglich und eine Kollision die Folge gewesen wäre.

© APA/Polizei
Donaupegel in NÖ sinken
× Donaupegel in NÖ sinken

(c) APA/Polizei
 

11:13 Uhr: Aufatmen in Wien: Lage entspannt sich
Während die Donau östlich von Wien in Niederösterreich weiter steigt, beruhigt sich die Lage in der Bundeshauptstadt allmählich: Der Donau-Pegel ist auf 7,81 Meter zurück gegangen. Der Höhepunkt in Wien wurde in der Nacht auf Donnerstag erreicht: Um Mitternacht lag der Donau-Pegel Korneuburg bei einem Rekordniveau von 8,09 Meter, was eine Durchflussmenge von rund 11.000 Kubikmeter pro Sekunde bedeutete. 

10:55 Uhr: Wanderer im Ausseerland mit Feuerwehrboot geborgen
Zwei Wanderer, die aufgrund des Hochwassers am Kammersee im Ausseerland nicht mehr weiterkonnten, sind von der Feuerwehr mit einem Boot gerettet worden. Das Wiener Paar wurde erschöpft, aber unverletzt in Sicherheit gebracht.

10:34 Uhr: Bahnstrecke bei Stockerau in NÖ nach Sperre wieder frei
Im Bezirk Korneuburg ist in der Nacht auf Donnerstag die Bahnstrecke Stockerau-Abdsdorf für etwa fünf Stunden gesperrt gewesen. Das Hochwasser hatte die Unterkante der Brücke beim Göllersbach erreicht, berichtete das Bezirksfeuerwehrkommando. Nach einer Kontrollfahrt wurde die Verbindung in der Früh mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h wieder freigegeben.

10:19 Uhr: 14.200 Feuerwehr-Leute in NÖ im Hochwasser-Einsatz
Seit 31. Mai waren bis heute 1.093 Feuerwehren mit 14.200 Mitglieder in Niederösterreich unermüdlich im Hochwasser-Einsatz. Und noch immer ist einigen Teilen Niederösterreichs keine Entspannung in Sicht. Auch die Aufräumarbeiten werden einige Wochen in Anspruch nehmen.

09:56 Uhr: Möglicherweise weitere Todesopfer in Vorarlberg
In Vorarlberg könnten möglicherweise zwei weitere Männer im Hochwasser des vergangenen Wochenendes ihr Leben verloren haben. Am Mittwoch wurden gleich zwei Leichen entdeckt, wie die Polizei berichtete. In einer Unterführung in Hörbranz (Bezirk Bregenz) wurde ein 55-jähriger Mann in 20 Zentimeter tiefem Wasser liegend aufgefunden, vor Gaißau barg die Feuerwehr einen tote Person aus dem Bodensee.

09:40 Uhr: NÖ: Donau-Pegel steigen weiter
Östlich von Wien steigen die Pegel der Donau weier. Die Hydrologen erwarteten in Wildungsmauer (Bezirk Bruck a.d. Leitha) am Nachmittag den "lang gezogenen Scheitel". In Wildungsmauer wurden in der Früh 8,76 Meter gemessen. Die Prognose lautet 8,95 Meter. Das wären elf Zentimeter mehr als beim August-Hochwasser 2002.

09:25 Uhr: Lage in Hainburg weiterhin dramatisch
Für den Raum Hainburg und das Marchfeld kann weiterhin keine Entwarnung gegeben werden. Der Scheitelpunkt der Donau in Hainburg ist noch nicht erreicht. Die Donau steht aktuell bei 9,61 Meter. 82 Häuser wurden bereits am Dienstag evakuiert .

09:10 Uhr: Westbahn fährt wieder planmäßig
Die Westbahn verkehrt  zwischen Salzburg und Freislassing wieder planmäßig und ohne Einschränkungen.

08:55 Uhr: Langsam Besserung im Bahnverkehr
Die Lage im ÖBB-Schienenverkehr bessert sich langsam. Die Einschränkungen im Überblick:

  • Korridor Kufstein-Salzburg: Voraussichtlich bis Montag unterbrochen. Schienenersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.
  • S7 Hainburg - Wolfsthal: gesperrt.
  • Brennerstrecke: Sowohl für Personen- als auch für Güterverkehr wieder offen.
  • Tauernstrecke: Regional- und Personenzüge verkehren, Güterverkehr eingeschränkt, im überschwemmten Gebiet ist die Strecke eingleisig in Betrieb
  • Ennstal: ab heute Donnerstag wieder befahrbahr.
  • Klosterneuburg - Kritzendorf: eingleisig in Betrieb.

Aktuelle Streckeninformationen erhalten Sie unter www.oebb.at oder beim ÖBB-Kundenservice unter 05 17 17.

08:31 Uhr: Ortsteile von Deggendorf (Bayern) sind überschwemmt
Das Hochwasser hat den niederbayrischen Ort Deggendorf stark getroffen. Weiterhin droht der Damm zu brechen. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren.

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Donaupegel in NÖ sinken
× Donaupegel in NÖ sinken

(c) dpa

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08:06 Uhr: Bei Osterhofen im niederbayerischen Landkreis Deggendorf droht ein Deich zu brechen. Erste Evakuierungsmaßnahmen seien angelaufen.

07:48 Uhr: Die Brennerbundesstraße (B 182) ist bei Schönberg im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land nach einem Hangrutsch komplett gesperrt. Betroffen sind beide Richtungsfahrbahnen. Die Dauer der Aufräumungsarbeiten auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung war vorerst nicht absehbar. Ein Umfahren ist über die mautpflichtige Brennerautobahn (A 13) möglich.

07:13 Uhr: Im Salzburger Pinzgau gab es einen ganz besonderen Hilfseinsatz: ein Bundesheerhubschrauber fungierte für die 15-jährige Annika als Schulbus .

06:45 Uhr: Rund 2.650 Kilometer Fließgewässer in Österreich sind als Gebiete mit potenziellem signifikantem Hochwasserrisiko (APSFR, Areas of Potential Signifikant Flood Risk) ausgewiesen. Das sind 7,1 Prozent der insgesamt 37.350 Kilometer Fließgewässer. Dieses Risiko liegt vor, wenn in einem Gebiet wichtige menschliche Nutzungen, infrastrukturelle Einrichtungen oder Kulturgüter von überregionaler Bedeutung oder sensibler Schutzgebiete durch Hochwässer erheblich gefährdet sind.



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