Hochwasser

Bundesheer-Hubschrauber als Schulbus

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Mehr als 30.000 Helfer sind derzeit im Hochwasser-Dauereinsatz.

Hunderte Feuerwehrleute, Soldaten und andere Freiwillige Helfer stehen in Salzburg unermüdlich im Einsatz, um die verheerenden Schäden zu beseitigen. Die Hotspots der Einsatzgebiete sind nach wie vor Taxenbach, Weißbach bei Lofer, Saalfelden und Zell am See im Pinzgau sowie Hüttau im Pongau und Oberndorf im Flachgau, schilderte Markus Kurcz vom Katastrophenschutzreferat des Landes Salzburg.

Alle Bilder: Hochwasser in Österreich

Hochwasser in Bad Deutsch Altenburg (NÖ).

Hochwasser in Bad Deutsch Altenburg (NÖ).

Hochwasser in Bad Deutsch Altenburg (NÖ).

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Melk.

Aufräumarbeiten in Aschach.

Aufräumarbeiten in Aschach.

Überschwemmter Acker in Goldwörth.

Aufräumarbeiten in Goldwörth.

Knappe Durchfahrt eines Schweizer Fahrgastschiffes unter einer Eisenbahnbrücke über auf der Hochwasser führenden Donau in Linz.

Überflutungen im Salzkammergut

Sicherungsmaßnahmen an einem Haus in Schärding (OÖ)

Sicherungsmaßnahmen an einem Haus in Schärding (OÖ)

Sicherungsmaßnahmen an einem Haus in Schärding (OÖ)

Straße nach Murenabgang gesperrt.

Straße nach Murenabgang gesperrt.

Straße nach Murenabgang gesperrt.

Überschwemmungen im Bezirk Baunau (OÖ).

Überschwemmungen im Bezirk Baunau (OÖ).

Feuerwehrleute pumpen auf einer Strasse Wasser ab (Braunau, OÖ)

Eine gesperrte Straße im Bezirk Braunau.

Überschwemmungen im Bezirk Baunau (OÖ).

Feuerwehrleute beim auspumpen eines Kellers (Braunau, OÖ)

Feuerwehrleute beim auspumpen eines Kellers (Braunau, OÖ)

Eine überflutete Straße im Bezirk Braunau.



Die allgemeine Hochwassersituation in Salzburg entspannt sich weiter. Der Pinzgau war aber auch am Mittwoch noch Katastrophengebiet. Von Sonntag bis Mittwoch standen laut Katastrophenschutzreferat in Salzburg bereits rund 6.700 Hilfskräfte im Hochwasser-Einsatz.

"Fliegender Schulbus"

Ein Bundesheer-Hubschrauber diente gestern in Taxenbach im Pinzgau für die 15-jährige Arnika als "fliegender Schulbus". "Ich wohne am Gschwanderberg. Dort waren vier große Muren und die Straße ist vermutlich für ein Monat nicht befahrbar", erzählte die Schülerin. Damit sie das Polytechnikum wieder besuchen konnte, brachte sie Pilot Hauptmann Markus Magymorez mit der Alouette III sicher ins Tal. Dort kann Arnika nun bei Verwandten wohnen. In Taxenbach unterstützt heute ein Black-Hawk-Hubschrauber die Arbeiten zum Entfernen von Schadholz und Geröll in den verklausten Gräben. "Das ist eine komplizierte Aktion. Die Einsatzkräfte müssen von Bergführern des Bundesheers angeseilt werden", sagte Militärsprecher Gerald Gundl.

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Das sind unsere Helden im Hochwasser

Tochter Marion schreibt: "Mein Held ist mein Papa Bernhard Jensch! Er bewacht unerschütterlich seit Sonntag mein Gasthaus in Melk an der Donau! Mein Fährhaus ist durch nichts zu schützen, außer durch Papa! Ab morgen beginnen wir zu putzen, unser Ziel ist es am Montag wieder zu öffen. Wir machen alles selbst. Durch den unerschütterlichen Einsatz meiner Familie und meiner zahlreichen Freunde wird dies auch möglich sein!"

Andreas Hainl von der FF Dobersberg hatte seinen Einsatz in der überfluteten Ortschaft Loiben in der Wachau. Mit der Zille wurden Menschen aus ihren Wohnungen gerettet oder dort versorgt.

Die 24-Jährige ist seit Freitag im Einsatz. „Ich bin saumüde, aber die Motivation ist größer. Der Dank der Leute ist enorm.“

Für den Berufssoldaten war es sein 5. Hochwasser. Er sagt: „Der Dank der Leute ist besser als der Händedruck eines Ministers.“

Geschockt von der Katastrophe, aber froh über so viel Hilfe. Zwei Frauen werden in Melk von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.

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