Eis-Starre

Dorf im Burgenland von Außenwelt abgeschnitten

"Daheim bleiben, es ist zu gefährlich!" rät die Feuerwehr den Bewohnern von Rosalia.

Im Forchtensteiner Ortsteil Rosalia (Bezirk Mattersburg) ist das Leben zum Erliegen bekommen. Niemand kommt in den Ort, niemand hinaus. Auch Aufräumarbeiten sind nicht möglich, da Forstarbeiter nicht in den Wald kommen. Eine Hotline wurde eingerichtet, unter der sich Betroffene melden können, wenn sie etwas brauchen.

Alles ist vereist:
Die Feuerwehr bereitet derzeit alles für die Versorgung der Bevölkerung vor. Sie Landesstraße 223 ist gesperrt. Weiterhin fallen Wipfel und Bäume auf die Straße. Die Bevölkerung wird dringend dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Einsatzkräfte hatten zuvor einen Jogger aufgehalten: "Der wollte mit dem Hund in den Wald."

Keine Besserung in Sicht:
Dienstagvormittag war keine Besserung der Lage absehbar. Man hoffe, dass das Wetter umschlage: "Wir brauchen ein paar Plusgrade, dass das entschärft", so Bürgermeisterin Friederike Reismüller (SPÖ) zur APA. Doch derzeit zeichne sich bis Donnerstag keine Veränderung ab.

Der Ortsteil Rosalia zählt rund 100 Einwohner. Einige hätten mittlerweile Unterkunft außerhalb bei Familienangehörigen gefunden, so Reismüller. Am Mittwoch soll wieder eine Lagebesprechung bezüglich der Straßensperre auf der L223 stattfinden.
 



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