Niederösterreich friert ein

Chronik

Niederösterreich friert ein

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Dauerfrost: Weite Teile des Landes liegen unter einer Eisschicht. Ein Kälte-Ende ist nicht in Sicht.

400-Einsätze zählten die niederösterreichischen Florianijünger seit Freitag bereits, 62 davon allein in der kleinen Gemeinde Ottenschlag im Waldviertel nahe Zwettl. Der 994 Einwohner-Ort wurde besonders hart getroffen, die Feuerwehr steht im Dauereinsatz, alle helfen aber zusammen im Kampf gegen das Eis.

Eis-Chaos in Niederösterreich

Immer wieder knicken Bäume um, im 30 Sekunden-Takt hört man es auch dem Wald knacken. Stürzen die Bäume schließlich unter der Eislast auf die Straße, heißt es zur Säge greifen und das Holz entfernen. Um den vorzubeugen, werden Bäume schon provisorisch zurückgeschnitten. Dennoch: Zahlreiche Straßen sind gesperrt, die Schulen im Umkreis blieben aufgrund des zu gefährlichen Schulweges geschlossen.

Stromausfälle:
In Grainbrunn (ebenfalls im Bezirk Zwettl) saßen die Bewohner am Montag von 06:00 bis 21:15 Uhr im Dunkeln. Erst am späteren Abend gelang es mithilfe von sieben Notstromaggregaten die Energieversorgung wieder herzustellen.

Situation entspannt sich nicht:
Die Inversionswetterlage bleibt erhalten. Das heißt: Feuchte Luft wird durch bodennahe Kälte weiter in Eis verwandelt. Die Feuerwehren warnen: Ein Aufenthalt im Wald, unter Stromleitungen oder Windrädern kann lebensgefährlich sein.

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