"Einbrecher" schlief am Tatort ein

Steiermark

"Einbrecher" schlief am Tatort ein

Glastür von Therme eingeschlagen - Polizisten hörten Schnarchgeräusche.

Schlafend haben Polizisten in der Nacht auf Donnerstag einen "Einbrecher" in einer oststeirischen Therme aufgespürt: Der stark betrunkene Einheimische hatte eine Glastür eingeschlagen und war so ins Gebäude gelangt. Dabei löste er den Einbruchsalarm aus. Die eintreffenden Beamten suchten die Therme ab und hörten schließlich die Schnarchgeräusche des Eindringlings, teilte die Polizei mit.

Der alkoholisierte Oststeirer hatte gegen 3.45 Uhr den Alarm der Therme in Bad Waltersdorf (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) ausgelöst, als er sich bei zwei Nebeneingangstüren zu schaffen machte. Bei einer der beiden schlug er offenbar mit einem Holzpflock die Glasfelder ein. Als die Beamten eintrafen, durchsuchten sie sämtliche Räume, bis sie schließlich im Bereich der Büros Schnarchen wahrnahmen. Sie fanden den 39-Jährigen unter einer Stiege am Boden schlafend.

Als die Polizei ihn weckte, machte er einen völlig desorientierten Eindruck und war immer noch stark betrunken. Sinnvolle Angaben, was er in der Therme wollte, konnte er nicht geben. Er muss erst einmal seinen Rausch ausschlafen, bevor er vernommen wird, erklärten die Beamten.

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