Erste Schule greift durch

Handyverbot

Erste Schule greift durch

Aber: Schüler dagegen - "Regeln bringen nichts".

Es ist in jeder Schule des Landes das dominierende Gesprächsthema: das drohende Handyverbot. ÖSTERREICH besuchte das Gymnasium in Niederösterreich, bei der das Verbot bereits seit Herbst 2012 besteht.

Telefonieren, SMS schreiben und spielen – drei Dinge zu viel für den Schulhof, finden zumindest die Lehrer. Schüler sehen das ganz anders: „Es hält sich fast niemand an das Handyverbot“, sagt der 15-jährige Christoph M. Auch Picabo C. (17) ist skeptisch: „Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, in der Schule nicht mit dem Handy zu spielen. Es gibt aber eher wenige Schüler, die sich an das Handyverbot halten.“

Das Handyverbot ist nicht sinnvoll
Das Gymnasium Gainfarn in Bad Vöslau hatte als erste Schule Österreichs ein Verbot durchgesetzt. „Es kam in den Pausen kein Gespräch unter den Kindern zustande“, so Direktorin Claudia Sasshofer.

Die Sinnhaftigkeit ist umstritten: Wiens Stadtschulrätin Susanne Brandsteidl und auch der Verband der Elternvereine sind dagegen. „Es macht keinen Sinn, etwas zu verbieten, was nicht kontrollierbar ist“, so Brandsteidl.

Aus dem Ministerium heißt es nur, dass diese Frage im Rahmen der Schulautonomie zu regeln sei.

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