Eurofighter-Übungen: Ab heute kann es knallen

Abfangmanöver-Training

Eurofighter-Übungen: Ab heute kann es knallen

Von 29. Mai bis 9. Juni sind die Eurofighter "verstärkt und hörbar".

Die Eurofighter des Bundesheeres sind ab heute bis 9. Juni "verstärkt und hörbar" im österreichischen Luftraum unterwegs, wie es seitens der Streitkräfte hieß. Geübt werden Abfangmanöver im Überschallbereich sowie sogenannte Display-Flüge zur Teilnahme an internationalen Flugshows. Geflogen werden soll über dem ganzen Bundesgebiet, über Ballungsgebieten jedoch nur im Unterschallbereich. Für das Üben der Abfangmanöver im Überschallbereich sind pro Tag jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr vorgesehen. Die Piloten würden unter realen körperlichen Belastungen trainieren, welche im Simulator nicht dargestellt werden könnten.

Training in großen Höhen

Um den Geräuschpegel im Überschall möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen um die 12.500 Meter trainiert. Zur Reduzierung der Lärmbelastung im bodennahen Bereich wurden einige Maßnahmen getroffen: So wird die Schallverteilung laufend dokumentiert, um die Belastung derselben Räume auf ein Minimum zu reduzieren. Im Zeitraum zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr sowie am Wochenende erfolgen keine Trainingsflüge mit Überschallgeschwindigkeit.

Training für Teilnahme an Flugshows

Die erste Phase des Displaytrainings für die Teilnahme an mehreren internationalen Flugshows beginnt am Donnerstag, 1. Juni, und endet voraussichtlich am 14. Juli. Um die Bevölkerung in Zeltweg, dem Heimatfliegerhorst der Eurofighter, und die Umgebung nicht zu stark zu belasten, werden die Trainings auch auf anderen Flugplätzen und über dem NÖ-Truppenübungsplatz Allentsteig durchgeführt. Aus Witterungsgründen kann es an manchen Tagen zu Verlegungen von Displaytrainings auf die Flughäfen Zeltweg, Graz und Linz kommen. Dabei seien keine Flüge im Überschallbereich vorgesehen.

Neustart für Eurofighter U-Ausschuss

Ab Mittwoch geht dann der Untersuchungsausschuss zur Causa Eurofighter in die nächste Runde. Die Grünen hatten auf ihrer Webseite angekündigt, Geheimdokumente und exklusive Infos per WhatsApp an die Bevölkerung zu senden.

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