Wegen Iran-Krieg

Flüge, Benzin: Teuer-Schock für unseren Urlaub

Kerosinpreis steigt um 83 % (!) ++ Terrorwarnung am Strand 

Die Folgen des Irankriegs werden für viele rund um die 
Osterferien zur Tortur. Denn viele Flüge wurden abgesagt und ersatzlos gestrichen – wer jetzt einen Flug buchen will, der erlebt den Teuerschock. Der Kerosinpreis stieg bereits um 83 %, das Flugbenzin ist also fast doppelt so teuer wie bisher. Die AUA hat einen Großteil für die nächsten Monate abgesichert, aber andere Fluglinien erhöhen bereits jetzt die Preise.

Flüge, Benzin: Teuer-Schock für unseren Urlaub
© oe24

Flugtickets steigen 
im Preis rasant an

Der Weltluftfahrtverband IATA warnt, dass die Kosten für Flugtickets um bis zu neun Prozent steigen könnten, wenn der Konflikt anhält. „Es wird dabei keine Gewinner geben“, sagt IATA-Chef Willie Walsh. Die globale Nachfrage sei derzeit noch robust, aber höhere Ticketpreise könnten den Fluglinien schaden, viel weniger angebotene Flüge als vor dem Krieg wären die Folge.

Autofahren wird richtig teuer

Die Spritpreise steigen. Am Montag haben viele Tankstellen ihre Preise für Benzin und Diesel neuerlich erhöht. Der österreichweite Median für Diesel betrug 2,189 Euro je Liter, Benzin kostete schon 1,887 Euro.

Flüge, Benzin: Teuer-Schock für unseren Urlaub
© Gettyimages

Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Dieselpreise um rund 60 Cent gestiegen, die Benzinpreise um knapp 40 Cent. In anderen Ländern zahlt man noch mehr für Sprit. Autofahren ist teuer geworden. Viele wollen aber auch mit dem Auto ans Meer. Einen Badeurlaub planen laut Johannes-Kepler-Universität 65 Prozent der Befragten heuer im Sommer.

Terror-Drohung des Irans an Urlauber

Der Iran spricht von Anschlägen auf Touristenziele – und treibt die Eskalation somit auch außerhalb des Nahen Ostens voran. „Die Feinde Teherans könnten sich in Parks, Erholungsgebieten und an Touristenorten nicht mehr sicher fühlen“, erklärte General Abolfasl Schekartschi, Sprecher der iranischen Streitkräfte, im Staatsfernsehen. Die Aussage weckt Befürchtungen, dass sich der Konflikt weiter auf Ziele außerhalb des Nahen Ostens verlagern könnte.

Schon jetzt sind beliebte Urlaubsziele wie die Türkei oder auch Zypern zwischenzeitlich in den Konflikt hineingezogen worden, obwohl sie nicht beteiligt sind. Müssen sich Urlauberinnen und Urlauber jetzt an allen belebten Reisezielen in Europa oder Asien Sorgen machen? Die Situation sei nicht zu unterschätzen. Europa allgemein, vor allem Skandinavien, aber auch asiatische Ziele wie Japan gelten laut Experten weiter als sicher.

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