Geld und Sex für Führerscheine

Aufregung in Kärnten

Geld und Sex für Führerscheine

Mann gibt an, erpresst und zu den Taten gezwungen worden zu sein.

"Wir können derzeit in dieser Causa keine Auskünfte geben", lautet das Statement der Staatsanwaltschaft Klagenfurt im Gespräch mit ÖSTERREICH. Verständlich, denn die Vorwürfe sind gewaltig. So soll ein FPK-Gemeinderat im Bezirk St. Veit/Glan, der in der Bezirkshauptmannschaft St. Veit als Prüfer tätig war, über einen Mittelsmann mehreren ausländischen Staatsbürgern Führerscheine verschafft haben. Die Rede ist von bis zu 100 rosa Scheinen. Und da der Verdächtige, für den die Unschuldsvermutung gilt, auch immer wieder mit auffällig hübschen Frauen gesichtet worden sein soll, hegen viele den Verdacht: Hier gab es Sex für Führerscheine.

Beweis
Der Skandal flog auf, als eine der Prüfungen gefilmt worden war. Darauf zu sehen: Der Politiker und BH-Bedienstete, wie er selbst die Computerprüfung absolvierte - im Namen anderer, versteht sich. Jedenfalls wurde der Mann bereits entlassen und auch auf der Website weist nichts mehr auf ihn hin.

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