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Über Internet-Plattformen

Handwerker prellte Kunden um Tausende Euros

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Der Mann ließ sich bar bezahlen und machte sich dann aus dem Staub.

Die Polizei fahndet nach einem betrügerischen Handwerker, der seit Sommer 2012 zumindest drei Personen in mehreren Bundesländern um insgesamt mehrere tausend Euro geprellt hat. Der einschlägig vorbestrafte 47-Jährige bot seinen Opfern Material oder Dienstleistungen an, lieferte dann aber nicht oder nur zum Teil. Sobald er das Geld bekommen hatte, machte er sich aus dem Staub.

Der Mann sprach seine späteren Opfer entweder in einem Lokal an oder stellte über Internet-Plattformen Kontakt her. Er bot seine Hilfe bei Reparaturen oder Renovierungen an und behauptete gegenüber seinen "Kunden", er habe eine Firma. Deswegen könne er Material günstig beschaffen. Die Bestellungen ließ er sich bar bezahlen, dann brach er den Kontakt ab. Einmal lieferte er zwar, aber nur Ware im halben Wert des bezahlten Betrags.

Aufenthaltsort unbekannt
Eine 64-jährige Frau aus dem Bezirk Vöcklabruck überredete der Mann, einen Klein-Lkw zu kaufen, und machte sich dann damit aus dem Staub. Er dürfte laut Polizei nach wie vor damit unterwegs sein. Weitere Opfer sind eine 39-jährige Innsbruckerin und ein 38-jähriger Wiener. Zudem besteht eine Festnahmeanordnung des Landesgerichts Klagenfurt wegen gewerbsmäßigen Betruges. Da der Mann bereits polizeibekannt war, fanden die Ermittler seine Identität rasch heraus. Wo er sich aufhält, ist allerdings unklar.

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