Juwelier-Räuber in Rumänien ausgeforscht

Zielfahnder:

Juwelier-Räuber in Rumänien ausgeforscht

Die Verhaftung erfolgte ohne Zwischenfälle.

Die Zielfahnder des Bundeskriminalamtes (BK) haben einen mutmaßlichen Juwelier-Räuber aufgespürt. Am Sonntag wurde in Restia in Rumänien ein Mann verhaftet, der im September 2013 ein Schmuckgeschäft in Wien-Hernals überfallen und den Juwelier mit einem Elektroschocker attackiert haben soll, gab das BK am Montag bekannt.

"Es war aber davon auszugehen, dass sich der Rumäne ins Ausland abgesetzt hatte", so die Aussendung. Aufgrund dessen wurde Anfang November 2013 der Fall von der Zielfahndung des BK übernommen. In Zusammenarbeit mit der rumänischen Verbindungsbeamtin des Innenministeriums in Rumänien, dem europäischem Zielfahndungsnetzwerk, dem deutschen Bundeskriminalamt und den rumänischen Behörden konnte der Beschuldigte von der rumänischen Polizei festgenommen werden.

Die Verhaftung erfolgte ohne Zwischenfälle. Er wurde in das örtlich zuständige Gericht überstellt. Nun wird in Folge über die Auslieferung nach Österreich entschieden. Die vier Spezialisten der Zielfahndung des BK haben im Jahr 2013 dafür gesorgt, dass 16 international gesuchte Straftäter festgenommen wurden. Davon erfolgten 13 Festnahmen im Aus- und vier im Inland. Diese Personen im Alter zwischen 26 und 63 Jahren wurden unter anderem wegen Mordes, schwerem Raub, schwerem Betrug und Einbruch gesucht.

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