Bombe gegen 3-fache Mutter: Ex-Mann hatte Komplizen

Wende: Attentäter hatte einen Helfer!

Bombe gegen 3-fache Mutter: Ex-Mann hatte Komplizen

Ktn. In eine eiskalt geplante Sprengfalle soll ein 28-jähriger Kärntner seine Ex-Frau Angelika V. gelockt haben: Der Ex-Zeitsoldat, der im jahrelangen Streit um das Besuchsrecht seines Sohnes mit ihr auch seinen Job verlor (nach Anzeigen der Lifestyle-Bloggerin wurde über ihn ein Waffenverbot verhängt, worauf er  aus dem Bundesheer flog), steigerte sich in einen immer größeren Hass hinein.

Probe. Man mag es kaum glauben: Aber der junge Mann fand in seinem Wahn tatsächlich einen Kumpel, der ihm helfen sollte, sich an der Ex-Frau (29) zu rächen. Wie der Staatsanwalt bestätigt, überredete er den Freund, einen aktiven Soldaten (28), im Internet zu recherchieren, wie man eine Bombe baut. Dann bestellten sie gemeinsam das Material zum Bau und zündeten im Sommer in einem Wald eine Probe-Bombe.

Fernbedienung. Offenbar war der Test erfolgreich und Dienstagfrüh schritt das Duo zur teuflischen Tat: Der Freund gab sich als Postler aus, läutete an der Gegensprechanlage und lockte mit fremder Stimme Angelika V. vor die Haustür. Dann lief der Kumpel weg, während der Hauptverdächtige in einem Gebüsch wartete, bis seine Ex das Paket aufhob. In diesem Augenblick soll Rudi V. den Fernzünder in seinen Händen betätigt haben:

Die Flammen schossen meterweit in die Höhe, dem Opfer, die zwei weitere Kleinkinder, Zwillinge, mit einem neuen Partner hat, hing die Haut in Fetzen weg, sie schrie vor Schmerzen und beschuldigte im Todeskampf – den sie überlebte – immer wieder ihren „Ex“, der ebenfalls davonlief. Die beiden Männer wurden ausgeforscht und verhaftet. Sie sind geständig. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Opfer stundenlang operiert

Die Ärzte auf der Uni-Klinik Graz geben alles, um der völlig entstellten Frau zu helfen.

Stmk. Wie berichtet, wurden durch die Explosion 40 Prozent ihrer Haut verbrannt. Am Donnerstag wurde Angelika V., die am Gesicht, Oberkörper und Armen großflächige Verletzungen erlitt, erneut stundenlang operiert. Doch erst in den nächsten Tagen wird sich zeigen, wie gut die Hauttransplantationen angenommen werden.

„Die Patientin ist vorerst außer Lebensgefahr. In der nächsten Zeit sind Infektionen der großflächigen Wunden die größte Gefahr“, sagt Dr. Lars-Peter Kamolz.

 

(kor)
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