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Keine neuen Spuren

Kopfgeld auf Bärenmörder jetzt 10.000 €

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Hinweise auf den Mörder Rozniks sind nach wie vor spärlich. Keine neue Spuren.

Eine Woche ist es her, dass die Leiche des in Kärnten und Slowenien heimischen Braunbären Roznik in einem slowenischen Flussbett entdeckt wurde. Brauchbare Spuren zu dem Täter gibt es nach wie vor keine, obwohl die Kärntner Jägerschaft und BZÖ-Landesobmann Uwe Scheuch eine Ergreiferprämie von 6.000 Euro ausgesetzt haben.

Um dem Gedächtnis möglicher Zeugen auf die Sprünge zu helfen, hat die Tierschutzorganisation Vier Pfoten die Prämie jetzt auf 10.000 Euro aufgestockt. „Wir hoffen, durch diesen Anreiz dazu beizutragen, dass der Täter gefasst wird“, meint die stellvertretende Geschäftsführerin Johanna Stadler-Wolffersgrün. „Wir appellieren natürlich an Zeugen, aber auch an Leute im Bekanntenkreis des Täters, die möglicherweise etwas bemerkt haben.“ Wichtig ist für sie, dass ein Zeichen gesetzt wird: „Ein solch brutales und verantwortungsloses Umgehen mit Wildtieren wird in Europa nicht toleriert.“

Aufgrund der letzten Peilung wird mittlerweile angenommen, dass der Bär auf der slowenischen Seite des Vellachtales getötet wurde. Er wurde durch eine Kugel ins Herz erlegt, sein Fell wurde abgezogen und die Trophäen – der Kopf und die Pfoten – wurden entfernt. Die fachmännische Ausführung der Tat lässt auf einen Experten schließen.

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