Bräutigam missbrauchte Teenager (16)

Vergewaltigung am Polterabend

Bräutigam missbrauchte Teenager (16)

Der Angeklagte bestreitet den Übergriff und spricht von einvernehmlichen Sex.

Es hätte ein gemütlicher, feuchtfröhlicher Junggesellenabschied in Oberkärnten werden sollen. Doch der Polterabend am 14. August des Vorjahres lief gegen 1.30 Uhr früh völlig aus dem Ruder und endete für den Bräutigam nun mit einer Anklage wegen Vergewaltigung.

Der zukünftige Ehemann (29), Mitglied bei einer freiwilligen Feuerwehr, hatte ­etliche Personen, darunter auch mehrere Kameraden, zu einem Polterabend in ein Lokal eingeladen. Als der ­Alkoholspiegel der Party­teilnehmer immer mehr anstieg, soll der mittlerweile betrunkene Bräutigam Gefallen an einer jungen Feuerwehrkollegin (16) gefunden und die 16-Jährige bedrängt haben. Laut Anklage soll sie der 29-Jährige anschließend im Lokal vergewaltigt haben.

Wenige Stunden nach dem Übergriff erstattete das Mädchen Anzeige. Der Bräutigam bestritt die Tat.

Wenige Tage nach der Tat stand Angeklagter vor Altar

Laut ihm sei der Sex mit der 16-Jährigen, die den Ermittlern den Übergriff äußerst überzeugend schilderte, einvernehmlich gewesen. Und das nur wenige Tage, bevor er seine Geliebte vor den Altar führte und seine Hochzeit feierte. Die Staatsanwaltschaft klagte den Verdächtigen nun wegen Vergewaltigung an, wie Sprecherin Tina Frimmel-Hesse bestätigte. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest. Für den 29-
 Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.

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