Trotz Corona-Impfung: 14 Senioren in Altenheim mit Briten-Mutation infiziert

Omikron-Alarm:

Kärnten verschärft Zutrittsregeln für Pflegeheime

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Omikron jetzt dominant - Laut Prognose wird sich die Sieben-Tage-Inzidenz mehr als verdoppeln.  

Das Land Kärnten verschärft die Zutrittsregelen für Alten-, Wohn- und Pflegeheime von Montag an. Die Gültigkeit des PCR-Tests, der vorgelegt werden muss, wird von 72 auf 48 Stunden verkürzt. Dies gilt sowohl für Besucherinnen und Besucher, die zudem genesen oder geimpft sein müssen (2G+), als auch für Mitarbeiterinnen und externe Dienstleister, für die weiter 3G am Arbeitsplatz gilt. Dies teilte Landessprecher Gerd Kurath am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit.

Coronamutation

Omikron ist nun auch in Kärnten die dominante Virusvariante. Ergebnisse der ersten Kalenderwoche 2022 ergaben einen Anteil der infektiöseren Coronamutation von 79,71 Prozent, so Kurath. Das ist zwar weniger als die 87,36 Prozent für ganz Österreich, aber eine deutliche Steigerung zur letzten Kalenderwoche in 2021, als die Variante in Kärnten nur 36,1 Prozent der Infektionen ausmachte.

Prognose

Zurzeit ist die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner - in Kärnten mit 585,3 vergleichsweise gering. Das Prognosekonsortium rechne laut Kurath aber mit einem Anstieg auf 1289 bis zum 19. Jänner und damit mit mehr als einer Verdoppelung. Trotzdem würde Kärnten damit unter dem Bundesschnitt bleiben, der auf 1902 prognostiziert werde. Allerdings wird mit weniger Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen bis zum 26. Jänner gerechnet, nämlich mit 19 (am Donnerstag waren es 21). Nur leicht ist der Anstieg für den Normalbereich im Spital prognostiziert: Man rechne mit 86 Patientinnen und Patienten, die Ende Jänner dort aufgrund von Covid-19 betreut werden müssen. Am Donnerstag waren es 61.

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