Trotz Corona-Quarantäne mit Zug verreist: 29-Jähriger verurteilt

Einweisung in Anstalt

Mordprozess in Klagenfurt: Exfreundin mit 25 Messerstichen getötet

Angeklagter Villacher soll wegen Gefährlichkeit in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher kommen.

Klagenfurt. Ein Villacher muss sich heute, Donnerstag, vor einem Schwurgerichtshof in Klagenfurt wegen Mordes verantworten. Ihm wird vorgeworfen, im vergangenen Herbst seine 36-jährige Ex-Freundin im Bezirk St. Veit an der Glan mit mindestens 25 Messerstichen in die Brust getötet zu haben. Weil der Mann laut Sachverständigem so gefährlich ist, soll er in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher kommen.
 
Die Bluttat passierte in der Wohnung der Frau. Im Streit dürfte der 33-Jährige ausgerastet sein. Das Opfer rief die Polizei - doch schon während des Telefonats dürfte der Mann die 36-Jährige attackiert haben, denn es wurde plötzlich unterbrochen. Als die Polizei Minuten später in der Wohnung eintraf, war der 33-Jährige bereits geflüchtet. Er wurde schließlich in seiner Wohnung festgenommen. Die 36-Jährige wurde noch in der Nacht notoperiert, ihre Verletzungen waren aber so schwer, dass sie am nächsten Nachmittag starb.


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